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Im ehemaligen „Grappabrenner“ stehen die Stühle auf den Tischen. Nach einer Sanierung will der neue Wirt Klaus Holzapfel im Sommer mit frischem Konzept eröffnen

Klaus Holzapfels Pläne für den ehemaligen Grappabrenner

Italien in Gräfelfing genießen

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Im Ex-„Grappabrenner“, der Gaststätte am Gräfelfinger Bürgerhaus, vollzieht sich ein Pächter- und Konzeptwechsel, nachdem Wirt Mario Stancato aufgeben musste. Nachfolger Klaus Holzapfel, Betreiber des Sportzentrums Martinsried, hat Großes vor. Brauerei und Gemeinde signalisieren Zustimmung.

Gräfelfing – Nach 19 Jahren hat Mario Stancato den „Grappabrenner“ endgültig geschlossen; zuletzt waren Auflösungserscheinungen mit reduzierten Öffnungszeiten unübersehbar geworden. Nicht nur diesbezüglich verspricht der designierte Nachfolger Klaus Holzapfel einen kompletten Sinneswandel. Holzapfel ist Gastronom und Geschäftsmann und lebt seit 25 Jahren in Gräfelfing.

Die Lage mitten in Gräfelfing, die Nähe zum Bürgerhaus, die große „Piazza“ vor der Tür – das Potenzial dieser Gastwirtschaft ist für Holzapfel enorm. Entsprechend hoch steckt er seine Ziele. Er ist dabei, sich einen Traum zu erfüllen und wünscht sich nichts Geringeres, als dass ganz Gräfelfing bei ihm einkehrt. „Ich will alle, die hier wohnen, glücklich machen; sie sollen sich hier nicht nur willkommen, sondern zu Hause fühlen“ – Vereine, Familien, Singles und Gruppen. Die stets offene Tür meint er fast wörtlich. Holzapfel verspricht tägliche, durchgehende Öffnungszeiten von 9 Uhr bis der letzte Gast nachts geht. Holzapfel: „Es ist immer offen und gibt immer was sehr Gutes zu essen und zu trinken. Basta.“

Basis dieses Anspruchs sind immense Aufwände im Hintergrund – und der neue Wirt ist entschlossen, sie zu leisten. Das fängt mit einer von ihm finanzierten komplett neuen Küche im Wert von 200 000 Euro an, einschließlich eines 800-Grad-Grillofens etwa für Steaks und des derzeit modernsten Pizzaofens auf dem Markt. Das Prunkstück mit Kuppel soll hinter der neuen, langen Bar, die den Besucher empfängt, ein Blickfang sein. Als „italienischer Sehnsuchtsort“, dessen neuer Name noch nicht feststeht, soll das Lokal neben Pizza die ganze Vielfalt der italienischen und Mittelmeer-Gastronomie auffahren, von täglich frischem Fisch über hochwertige Pasta, Fleischspeisen, Salsiccia (italienische Bratwurst) aus eigener Herstellung bis hin zur umfangreichen und ehrgeizigen Weinkarte.

Bevor gegen Ende Juni Eröffnung gefeiert wird, müssen erst mal die Handwerker ran. Neben neuer Küche und Mobiliar gibt es kleinere Umbauten sowie einen neuen Eichendielen-Boden, sanierte Sanitär- und Elektroanlagen, einen neu gestalteten Eingangsbereich mit verschiebbarer Glasfront und einen mit Heizung ausgestatteten Terrassenbereich für die Übergangszeit.

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