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Personalstelle im Rathaus bleibt unbesetzt

Klimaschutz verwaist

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Seit Sabrina Schröpfer die Gräfelfinger Gemeindeverwaltung verlassen hat, ist die halbe Stelle einer Klimaschutzmanagerin im Rathaus unbesetzt. Dabei wird es auf absehbare Zeit auch bleiben.

Gräfelfing–Der Hauptausschuss sprach sich gegen einen Antrag der Grünen aus, diese Stelle nicht nur nachzubesetzen und aufzustocken, sondern sie auch als Stabsstelle direkt unter der Bürgermeisterin aufzuwerten.

„Nachdem die Aufgaben des Umweltmanagements/Klimaschutz Querschnittsaufgaben sind, ist eine Angliederung an das Bürgermeisteramt naheliegend“, schrieb Frauke Schwaiblmair zur Begründung des Antrags. Diese Organisationsform „bei gleichzeitiger Stellenmehrung“ bewähre sich in einigen Nachbarkommunen.

Dagegen sprachen sich Verwaltung, Bürgermeisterin und die anderen Fraktionen aus. Geschäftsleiter Ulrich Seyfferth verwies auf die zusätzlichen jährlichen Personalkosten von 78 000 Euro und sagte, das Themenfeld betreffe „typische Landkreisaufgaben“. Im Landratsamt gebe es eine eigene Fachstelle Energie und Klimaschutz mit mehreren Mitarbeitern. Außerdem stehe die Energieagentur Ebersberg-München zur Verfügung. Die Aufgaben des Umweltschutzes seien im Rathaus im übrigen gut aufgeteilt und bewältigbar.

Peter Köstler (CSU) und Petra Schaber (IGG) bekräftigten, das Geld lieber in konkrete Projekte zu investieren als in zusätzliches Personal. Köstler: „Der praktische Mehrwert ist mir nicht klar.“ Michael Langer (SPD) hatte aus Gründen der Kompetenzverschiebung innerhalb des Rathauses größte Bedenken, diese Stabsstelle zu schaffen.

Bürgermeisterin Uta Wüst gab zu bedenken, dass man beim Klimaschutz „Bürger zu nichts zwingen“ könne. Sie bot jedoch an, das Thema mit den Bürgermeisterkollegen im Würmtal zu diskutieren; unter Umständen könne man eine gemeinsame Stelle schaffen. Daraufhin zog Frauke Schwaiblmair den Antrag zurück.  

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