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CSU: „Gräfelfing kann mehr“

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Von: Martin Schullerus

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Gut aufgestellt für die Kommunalwahl 2020 sieht sich die Gräfelfinger CSU um den Bürgermeister-Kandidaten Peter Köstler (vorne, Mitte), hier mit einem Teil der 24 Kandidaten für den Gemeinderat. Der Ortsverband wählte die Liste am Montag einstimmig. © Dagmar Rutt

Die Gräfelfinger CSU sieht sich für die Kommunalwahl 2020 personell bestens aufgestellt. Der Ortsverband wählte am Montag einstimmig eine aufwändig austarierte Liste von 24 Bewerbern für den Gemeinderat, angeführt vom Bürgermeister-Kandidaten Peter Köstler.

Gräfelfing – „Gräfelfing kann mehr“ – mit diesem Slogan startet die CSU in den Wahlkampf. „Gräfelfing ist eine Gemeinde mit besten Voraussetzungen, spitzenmäßig dazustehen. Es kann noch viel mehr, mit Peter Köstler an der Spitze“, sagte Landrat Christoph Göbel bei der Aufstellungsversammlung. Er sei gerne bereit, seinen Ortsverband aktiv im Wahlkampf zu begleiten, „damit die CSU die bestimmende politische Kraft in Gräfelfing bleibt“.

Auch wenn die politischen Inhalte in Form eines Wahlprogramms noch der Formulierung harren, steht nun schon mal das Personaltableau. Bei dessen Zusammenstellung scheute der Vorstand rund um Peter Köstler offensichtlich keine Mühen. Die Liste ist unter anderem nach Kriterien wie Themenbereiche, Wohngebiete, Vereine, Altersgruppen, Berufsgruppen, alteingesessen/zugezogen austariert – und der Geschlechterparität, die bis einschließlich Platz 16 vollkommen erreicht ist.

FU-Vorsitzende Ochmaa Göbel auf Listenplatz drei

Nach Peter Köstler, der sämtliche Kandidaten mit persönlichen Worten vorstellte, und Ortsvorsitzender Petra Schmid folgt auf Platz drei die erste Überraschung: Die Vorsitzende der Frauen-Union und Ehefrau von Landrat Göbel, Ochmaa Göbel, belegt diesen aussichtsreichen Rang. Rechtsreferendarin Maximiliane Fischer hat Platz acht eingenommen. Viele der weiteren Plätze sind mit aktuellen Gemeinderäten besetzt, die allesamt unter den ersten zwölf Kandidaten wieder antreten.

Kandidaten aus unterschiedlichsten Bereichen

Die zweite Hälfte der Liste verdeutlicht Köstlers Anspruch, „dass es sich lohnt, jeden Einzelnen zu wählen“. Es handelt sich um Personen, die in unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft bestens vernetzt sind. Birgit Diekmann ist Vorsitzende des Reitvereins Würmtal, Tristan Trauner leitet den Trachtenverein und ist in der Feuerwehr, Markus Stadler ist Feuerwehrmann, Handwerker und CSU-Vorstandsmitglied. Michael Wittmann ist Abteilungsleiter im gleichnamigen Entsorgungsbetrieb seiner Familie, die alteingesessen ist. In die Riege der jungen Bewerber gehört neben dem Studenten Lukas Schachermeier auch die Steuerberaterin Tanja Appelmann (28), deren Mutter bereits Gemeinderätin ist. Auf eigenen Wunsch belegt Ex-Gemeinderätin und Ex-FU-Vorsitzende Maria Lex-Fischer den 24. Platz.

Keine Gegenkandidaten, keine Gegenstimmen

Der Ortsverband steht einmütig hinter dieser Liste; es gab keine Gegenkandidaten und keine Gegenstimmen. Christoph Göbel lobte diese Geschlossenheit als unverzichtbar in einem erfolgreichen Wahlkampf. Nach Diskussion und Abwägung sei es wichtig, eine klare Botschaft zu senden. Göbel: „Die Bürger sollen wissen, wen und was sie wählen.“

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

Die CSU-Liste

  1. Peter Köstler

  2. Dr. Dr. Petra Schmid

  3. Ochmaa Göbel

  4. Thomas Heidenreich

  5. Brigitte Braun

  6. Marion Appelmann

  7. Florian Brenner

  8. Maximiliane Fischer

  9. Hans-Martin Weichbrodt

10. Walter Frank

11. Markus Krahl

12. Dr. Doris Unterreitmeier

13. Birgit Diekmann

14. Tristan Trauner

15. Gudrun Eichbaum

16. Markus Stadler

17. Wolfgang Hierl

18. Michael Wittmann

19. Lukas Schachermeier

20. Michael Dietze

21. Tanja Appelmann

22. Ralph Krommes

23. Kai Kocher

24. Maria Lex-Fischer

  Ersatzkandidaten:

  1. Katja Dittmar

  2. Jan Seest

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