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Ernstberger kandidiert als Bürgermeister

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Von: Martin Schullerus

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Florian Ernstberger will es noch einmal wissen. Der Gräfelfinger Kreis- und Gemeinderat des BVGL wird bei der Wahl im März 2020 erneut als Bürgermeister kandidieren.

Gräfelfing – Langsam füllt sich das Gräfelfinger Kandidatenkarussell. Neben Florian Ernstberger haben bereits Bürgermeisterin Uta Wüst (IGG), Vizebürgermeister Peter Köstler (CSU) und Eike Nell (FDP) ihren Hut in den Ring geworfen. Florian Ernstberger soll bei einer Aufstellungsversammlung des Bürgervereins im Herbst offiziell nominiert werden; die Fraktion, der Ausschuss und der Vorsitzende des BVGL unterstützen ihn einmütig.

Ernstberger war bereits für ein Dreivierteljahr Bürgermeister seitens der IGG, unterlag bei der gerichtlich verfügten Wahlwiederholung 2003 allerdings Mitbewerber Christoph Göbel (CSU). Auch bei der Wahl vor fünf Jahren trat Ernstberger an, diesmal für den BVGL, und verpasste auf Platz drei die Stichwahl knapp, die Wüst und Köstler unter sich ausmachten.

Davon will der 59-jährige Jurist sich nicht beirren lassen. Er sagt: „Ich bin Gräfelfinger mit Leidenschaft und engagiere mich im Kreis- und Gemeinderat intensiv. Aber ich sehe, dass für diese Gemeinde zu wenig geschieht. Das Rathaus ist kein Kreisel, da muss was vorwärtsgehen.“ Bei Themen wie dem Jahnplatz und dem Rudolf- und Maria-Gunst-Haus etwa sei das nun mal nicht der Fall. Und bei der vom Bürgerverein seit Jahrzehnten propagierten Entlastungsstraße drohe aktuell ein großer Rückschritt. Ernstberger: „Wir brauchen diese Straße, und wir müssen sie nun auf neuen Wegen erreichen. Nicht mit neuen Gutachten.“

Zu seinen Wahlchancen hält Florian Ernstberger sich bedeckt und sagt: „Mich braucht man da nicht zu fragen. Es ist alles offen.“

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