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IGG schickt Uta Wüst erneut ins Rennen

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Von: Martin Schullerus

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Designierte Bürgermeister-Kandidatin mit IGG-Vorstand: Uta Wüst und (v.li.) Klaus Tonte, Nicolaus von Welck, Mathias Pollok und Wolfgang Balk. © Fred Rauscher

Sie hatte es längst angekündigt, jetzt ist es offiziell: Gräfelfings Bürgermeisterin Uta Wüst wird bei den Wahlen 2020 wieder für das Amt der Rathaus-Chefin kandidieren. Ihre politische Gruppierung, die Interessengemeinschaft Gartenstadt Gräfelfing (IGG), nominierte sie jetzt einstimmig.

Gräfelfing – „Die Arbeit macht mir nach wie vor sehr viel Freude“, sagte Bürgermeisterin Uta Wüst am Montagabend in ihrer Bewerbungsrede bei der IGG-Mitgliederversammlung im Lochhamer Pschorrhof. In ihrer Amtszeit habe sie „über 50 kleinere und größere Projekte geschafft“, von einer neuen Abfall-App bis zum Neubau auf dem Schulcampus für über 9 Millionen Euro.

Als größte Erfolge zählte Wüst die Klausurtagungen zum Jahnplatz und zum Verkehrskonzept auf, den Verhandlungserfolg zum Verbleib und Neubau von Doemens am Ort, die Zusage der Autobahndirektion zu einem Anschluss der Entlastungsstraße, den umgestalteten Rathausplatz und den Schulneubau in Lochham. Während ihrer Amtszeit seien die Gewerbesteuereinnahmen von 33 auf gut 120 Millionen Euro hochgeschnellt.

Als „Herausforderungen“ hätten sich zwei Projekte erwiesen: „Beim Jahnplatz wäre ich gerne weiter.“ Und: Die angedachte bauliche Erweiterung der Heitmeiersiedlung habe sie reflektieren lassen, was sie hätte anders machen können. Allerdings habe ihr eine befreundete Psychologin mitgeteilt, „nach dem Lehrbuch“ gehandelt zu haben, also quasi fehlerfrei. Aber die Bewohner der Heitmeiersiedlung seien eben doch „besonders“, so Uta Wüst, und hätten nicht wie erwartet auf die Präsentation der Pläne reagiert.

Als Ziele der Wahl und der folgenden Legislaturperiode nannte Uta Wüst, die Zahl der heute vier IGG-Sitze im Gemeinderat „um drei bis vier“ zu mehren, die Projekte Jahnplatz, Turn- und Schwimmhalle, Rudolf- und Maria-Gunst-Haus sowie Bürgerhaus abzuschließen und die Vorhaben Geothermie und Entlastungsstraße „voranzutreiben“.

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Dabei kann sie auf den Rückhalt ihrer Gruppierung zählen. Die Mitglieder nominierten sie einstimmig als Kandidatin; eine förmliche Kandidatenwahl soll bei einer Aufstellungsversammlung im Herbst folgen, doch sind Gegenkandidaten nicht in Sicht. Gemeinderat Mathias Pollok: „Uta Wüst ist die richtige Frau auf dieser Position und ein Gewinn für Gräfelfing.“

Bei der folgenden, turnusmäßigen IGG-Vorstandswahl gab es ebenso wenig Überraschungen: Der Vorstand bestehend aus Nicolaus von Welck (1. Vorsitzender), seinen Stellvertretern Mathias Pollok und Klaus Tonte sowie Schatzmeister Wolfgang Balk wurde einstimmig (bei Enthaltung der Betroffenen) im Amt bestätigt.

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