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Die Handballer der HSG Würm-Mitte können derzeit nicht trainieren im Gräfelfinger Kurt-Huber-Gymnasium.

Austausch des Hallenbodens dauert bis Mitte Oktober

Schulsport am KHG vorerst nur im Freien

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Die Sportlehrer des Kurt-Huber-Gymnasiums müssen hoffen, dass es das Wetter im Frühherbst gut mit ihnen meint. 

Gräfelfing – In den ersten Wochen des neuen Schuljahres, das am 12. September beginnt, wird die Dreifachturnhalle auf dem Lochhamer Schulcampus nicht zur Verfügung stehen. Der Austausch des Hallenbodens dauert bis Mitte Oktober und damit zwei Wochen länger, als ursprünglich angesetzt. Angesichts des Umfangs der Bauarbeiten ist das eine Verzögerung, die den üblichen Rahmen nicht sprengt. „Dass wir nicht in den Ferien fertig werden können, habe ich immer gesagt“, sagt Gräfelfings Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter.

In der Halle wurde in den letzten zweieinhalb Monaten der alte Boden mitsamt Unterbau herausgerissen. Der alte Bodenbelag hatte vor zwei Jahren die zwischenzeitliche Nutzung der Halle als Notunterkunft für zeitweise 200 Geflüchtete nicht allzu gut überstanden. Die Metallpfosten der Bettgestelle hatten sich durch die Filzmatten gedrückt, die als Schutz für den Boden ausgelegt worden waren. Das gab dem zehn Jahre alten Belag den Rest. Die Kosten für den Austausch trägt das Landratsamt, das für die Unterbringung der Geflüchteten zuständig war.

Die Gemeinde wollte im Zuge der Maßnahme gleich auch die darunter liegende Fußbodenheizung aus den 1980er Jahren ersetzen lassen. Auch deshalb ließen sich die Arbeiten nicht in den sechs Wochen der Sommerferien erledigen. Auf den Estrich-Untergrund wurde in den letzten Wochen zunächst Schüttmaterial aufgebracht, dann eine Dämmung, eine Folie und, als erste feste Lage, OSB-Platten.

Darauf kommt ein Holzgestell, in dessen Zwischenräumen die Leitungen der neuen Fußbodenheizung verlaufen werden, die derzeit installiert werden. Über das Gestell kommen Spanplatten. Diese sogenannte flächenelastische Sportbodenkonstruktion sei gelenkschonender, sagt Breiter.

„Man hat uns gesagt, dass dieser Belag auch in großen Handballhallen verwendet wird.“ Die Handballmannschaften der HSG Würm-Mitte gehören neben der Schule zu den Hauptnutzern der Halle. Die oberste Deckschicht bestehe aus einem Kunststoff, von dem sich angeblich auch das Kunstharz, das im Handball als Haftmittel für besseres Werfen und Fangen verwendet wird, besser entfernen lasse, sagt Breiter. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen rund 360 000 Euro. 

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