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Vorbildlich engagierte Schüler:  die Preisträger (v. l.) Kilian Munzert, Linus Merkel und Adrian Fritsche.

Rose des Kurt-Huber-Gymnasiums

Schüler für besonderes Engagement geehrt

Gräfelfing - Für besondere Verdienste um die Schule verleiht das Kurt-Huber-Gymnasium in Gräfelfing jedes einen Preis. In diesem Jahr waren es erstmals drei Auszeichnungen.

Das gab es noch nie: Gleich drei Preisträger haben im Rahmen des Weihnachtskonzerts die begehrte Rose des Gräfelfinger Kurt-Huber-Gymnasiums erhalten. Mit Adrian Fritsche, Kilian Munzert und Linus Merkel stand erstmals in der 20-jährigen Geschichte dieser Auszeichnung, die für besonderes Engagement zugunsten der Schule und Einsatz gegen ein Schubladen-Denken verliehen wird, ein Triumvirat auf der Bühne.

„In unserer Schulfamilie leisten viele etwas, und jeder wäre gerne Mitglied in diesem ehrwürdigen Club“, stellte Eva Zormaier fest, die gemeinsam mit ihrer Mitstreiterin Dagmar Paul seit über 20 Jahren das Schulsekretariat leitet, und als Vorjahres-Preisträgerin die Laudatio hielt. „Wir reden zwar oft den ganzen Tag, aber nicht mit rund 300 Schülern auf einmal, vor allem nicht vor so großem Publikum, und nachdem wir uns den Arbeitsalltag sehr gelungen teilen, möchten wir das auch heute Abend tun“, so Eva Zormaier, die das Mikrofon damit an ihre Kollegin Dagmar Paul übergab. Die ließ prompt die Katze aus dem Sack und gab die Namen der neuen Würdenträger preis.

„Ihr seid vor acht Jahren gemeinsam von der Grundschule auf unser Gymnasium gewechselt. Ihr habt damals eine Eins vor dem Komma stehen gehabt, und ich wünsche Euch, dass Ihr dies wiederholen könnt, wenn Ihr im kommenden Frühjahr Euer Abitur am Kurt-Huber-Gymnasium macht“, ließ Dagmar Paul die letzten Jahre der drei jungen Männer Revue passieren. Alle drei hätten sich über die Maßen engagiert, sei es im Sanitätsdienst, im Schulchor, im Theater oder in der Technik, seien stets Mitglieder in den diversen Umbauteams gewesen und hätten wie Heinzelmännchen fleißig im Hintergrund gewirkt. Viele Male waren sie Klassen- oder Jahrgangssprecher, wirkten bei allen großen Festen mit, scheuten keine schwere Arbeit und zeigten sich dabei immer gut gelaunt und positiv gestimmt. Sogar an den Wochenenden habe man die drei jungen Männer bei der Arbeit für die Schulgemeinschaft beobachten können und dies mit sichtbarer Freude.

„Ihr werdet eine große Lücke hinterlassen, wenn Ihr uns nächstes Jahr verlasst“, bedauerte Dagmar Paul. Diese Lücke werde allerdings bald geschlossen, war sich Kilian Munzert sicher, der gemeinsam mit seinen beiden Freunden am Ende noch ein paar Worte fand. „Viele Schüler sind schon in unsere Fußstapfen getreten, ich glaube, wir können beruhigt abtreten.“ Und auch Linus Merkel schaute nach vorne: „Leute, engagiert Euch, dann kommt Ihr mit einem ganz anderen Gefühl hierher und werdet auch sehen, dass Schule nicht nur langweiliger Unterricht ist.“

Martina Scheibenpflug

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