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Endmontage im Uferbereich: Das neue Wasserrad am Anger begrüßten (v.li.) Schreinermeister Daniel Wölfel, Bürgermeisterin Uta Wüst, Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter, Schreinermeister und Erbauer Björn Schillinger, Jens Hornuf (Bauhof), Michael Köber (Handwerker), Bauhofleiter Helmut Degen, Ideengeber und Ex-Liegenschaftsverwalter Kurt Drexler sowie Horst Rung, Erbauer des ersten Wasserrades von 1998.  

Ersehnter Montagetermin in Altlochham

Neues Schöpfrad dreht sich in der Würm

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Das beliebte Wasserrad in der Würm am Mesnersteg bei St. Johannes der Täufer dreht sich wieder. Besser gesagt: ein neues Wasserrad an gleicher Stelle.

Gräfelfing– Den Nachfolger des ersten Rades von 1998 fertigte die Germeringer Schreinerei Schillinger mit viel Liebe zum Detail an. Am Mittwoch war Montage.

Die Presseartikel über das Wasserrad in Altlochham füllen einen dicken Aktenordner. 1998 hatte Horst Rung unter Begleitung des Bauhofs und auf Anregung des Liegenschaftsleiters Kurt Drexler das erste Rad gebaut und in die Würm gehängt – etwa an der Stelle, wo ein historisches Rad vor 100 Jahren den damaligen Bauernhof mit Wasser versorgte. Rungs Werk überdauerte fast 20 Jahre, allerdings mit Reparaturen. Im Vorfeld von Gräfelfings 1250-Jahr-Feier bekam es neue Lager und Schaufeln.

Schließlich war das Rad nicht mehr zu retten; sämtliche Holzteile lösten sich unter dem ständigen Wassereinsatz nach und nach auf. Den Auftrag für einen Nachbau vergab die Gemeinde an die Schreinerei von Björn Schillinger. Der Möbelschreiner machte sich mit viel Herzblut an die ungewohnte Aufgabe. Er fertigte die Segmente der beiden Räder und die Speichen aus Eichenholz, die Schaufeln selbst aus Lärchenbrettern. Sie sind recht wasserbeständig und billiger im unvermeidlichen Austausch. Die Metallteile – Achse und Bänder – kamen wieder zum Einsatz, nachdem sie sandgestrahlt und frisch lackiert worden waren. Die gesamte Arbeit kostete die Schreinerei etwa 40 Mann-Tage und die Gemeinde rund 15 000 Euro.

Beim Montagetermin am Mittwoch waren nicht nur Bürgermeisterin Uta Wüst und Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter, sondern auch die geistigen Väter des Wasserrades vor Ort: Kurt Drexler, Horst Rung und Bauhofleiter Helmut Degen.

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