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Der schmale südliche Teil der Rudolfstraße soll in Form einer gemeinsamen Fahrspur ausgebaut werden, mit Kiesrasen-Streifen rechts und links, auf denen das Parken erlaubt sein wird.  

Gräfelfinger Straßenbauprogramm 2018

Projekte für 5 Millionen beschlossen

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Fünf Millionen Euro – so viel würde das Straßenbauprogramm der Gemeinde Gräfelfing für 2018 kosten, sollte es denn vollständig umgesetzt werden. Daran gibt es erhebliche Zweifel.

Gräfelfing– „Sportlich“ nannte Bürgermeisterin Uta Wüst das Straßenbauprogramm, das der Bauausschuss am Mittwoch einstimmig verabschiedete. Wie berichtet, umfasst es in erster Linie die Neuanlage des Neurieder Weges sowie die Sanierung von Scharnitzer-, Reger-, Alter Pasinger-, Sudeten-, Lenbach- und Rudolfstraße. Sollte das Programm sich als zu ehrgeizig erweisen, würde dies nicht an der Gemeinde liegen; das Geld ist eingeplant. Vielmehr bestehen in zwei Punkten Zweifel, die die Kommune nur sehr bedingt beeinflussen kann.

Beim Neurieder Weg, dem mit zwei Millionen Euro weitaus größten der Projekte, ist nach wie vor offen, ob und wann die Gemeinde den Grundstückserwerb abschließen kann. Zwar gibt es von der Eigentümerfamilie, dem Baron von Hirsch, ein neues Gesprächsangebot. Doch selbst wenn man zügig handelseinig würde, käme man mit den Ausschreibungen weit ins Jahr 2018 hinein. So weit, dass sich auf dem ausgelasteten Baumarkt möglicherweise keine seriöse Firma mehr für den Auftrag bewerben würde. Auch bei den weiteren Sanierungsprojekten dürfte diese Marktlage für Schwierigkeiten sorgen.

Unter den Vorhaben sind einige mit altem Fälligkeitsdatum. Die Rudolfstraße beispielsweise ist in einem bedauernswerten Zustand und sollte schon längst saniert sein. Immerhin will die Gemeinde das nun in einem Stück durchziehen, vom Kreisverkehr in der Aubinger Straße bis zur Einmündung in die Maria-Eich-Straße ganz im Süden. Dabei wird der nördliche Teil konventionell ausgebaut, der südliche in Form einer Fahrspur für alle Verkehrsteilnehmer, gesäumt von Kiesrasen-Streifen (analog Prof.-Kurt-Huber-Straße).

In der Regerstraße, der letzten noch unsanierten Straße des Quartiers, ist ein niveaugleicher Ausbau wie in den Nachbarstraßen geplant. In der Alten Pasinger Straße Süd soll im Zuge der Sanierung auch die Rampe für Fußgänger und Radfahrer von und zur Autobahnbrücke umgebaut und verlängert werden.

Im Bauausschuss stimmten alle Gemeinderäte zu, nur Frank Sommer (Grüne) votierte gegen die Sanierung des Neurieder Weges, weil er in der Planung eine gesonderte Bus-Spur vermisst.

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