Ihren mobilen Verkaufsstand selbst gebaut haben (v.l.) Laurenz (10 Jahre), Leander (12), Stella (7), Elias (11) und Valentin (12). Sie verkaufen Süßes und Getränke.
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Ihren mobilen Verkaufsstand selbst gebaut haben (v.l.) Laurenz (10 Jahre), Leander (12), Stella (7), Elias (11) und Valentin (12). Sie verkaufen Süßes und Getränke.
Krokodil Semi hat es dem vierjährigen Kiyan angetan. Christoph Sengpiehl (l.) und Rebekka Heimes von den Maltesern begleiten das Hilfsdienst-Maskottchen.
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Krokodil Semi hat es dem vierjährigen Kiyan angetan. Christoph Sengpiehl (l.) und Rebekka Heimes von den Maltesern begleiten das Hilfsdienst-Maskottchen.
D’Würmstoana laden zum „Stoahebn“: Der Vorsitzende Tristan Trauner macht’s vor und schafft mit dem 200 Kilo schweren Stein 60,5 Zentimeter
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D’Würmstoana laden zum „Stoahebn“: Der Vorsitzende Tristan Trauner macht’s vor und schafft mit dem 200 Kilo schweren Stein 60,5 Zentimeter.

28. Gräfelfinger Straßenfest

Alles perfekt, bis der Regen einsetzt

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Tausende Besucher haben am Samstag das 28. Gräfelfinger Straßenfest genossen. Mehrere Dutzend Vereine, Geschäftsleute und Schausteller sorgten für viele Attraktionen – bis am Nachmittag der Regen einsetzte.

 Gräfelfing – Wer schon immer mal die 32 Meter hohe Drehleiter der Gräfelfinger Freiwilligen Feuerwehr ausprobieren, bei einem Bobby-Car-Rennen antreten sowie Schach oder Kampfsporttechniken kennenlernen wollte, war am Samstag beim Gräfelfinger Straßenfest richtig. Tausende Besucher feierten in und rund um die Bahnhofstraße den Sommerausklang. Allein rund 200 Stände gab es auf dem Flohmarkt am nördlichen Ende der Bahnhofstraße. Von Spielzeug und Büchern über Kleidung und Haushaltswaren, hin zu Porzellan und DVDs konnten Schnäppchenjäger alles erbeuten, was das Herz begehrte. Gebrauchte Kleidung, Taschen und mehr verkaufte auch das „Eiscafé Italia“, unter anderem zugunsten des Altenheims St. Gisela und der Traumwerker. „Im letzten Jahr kamen so rund 1 000 Euro für den guten Zweck zusammen“, sagt Laura Salvadori vom Eiscafé.

Auf der Bühne zeigten die Tanzgruppe „Fun Unlimited“, eine Gruppe des Gräfelfingers Taekwondo Centers von Großmeister Georg Hess sowie mehrere Musiker und Gruppen ihr Können. Auch die Blaskappelle Stockdorf spielte auf.

Auf Kinder warteten rund ein Dutzend Hüpfburgen, teils mit Kletterwand, Rutsche und anderen Schikanen. Zauberkünstler Roberto begeisterte die Zuschauer mit Kartentricks und verwandelte in seinem Mund ein kleines Tuch i erst zu einer Gummimaus und dann in einen viele Meter langen Papierstreifen. Eine Luftballonkünstlerin fertigte weit über 50 Luftballon-Hunde, Katzen, Hasen, Einhörner und Blumen für die Kinder an. Das Jugendhaus an der Würm bot an einem Stand ein Glücksrad mit kleinen Gewinnen und sammelte dutzende Unterschriften für die Einrichtung einer Surf-Welle an der Würm in Gräfelfing, wie sie schon auf der ersten Jungbürgerversammlung in Gräfelfing im vergangenen Herbst gewünscht worden war.

Eine Märchenbahn, Dosenwerfen sowie Pfeilwerfen auf Luftballons sorgten ebenso für Vergnügen. Einige Gräfelfinger Kinder hatten selbst einen kleinen mobilen Verkaufswagen zusammengezimmert und verkauften Schokofrüchte, Muffins und andere Leckereien, um ihren nächsten Urlaub zu finanzieren.

Sportlich wurde es vor den Räumen von „Musado München“, wo alle Interessierten in das Angebot der Schule für Selbstverteidigung, Kickboxen und Sportphysio hineinschnuppern konnten. Erbitterte Partien lieferten sich Kinder, Erwachsene und Senioren beim Schachklub Gräfelfing. Der Trachtenverein D’Würmstoana lud zum „Stoahebn“. Der erste Vorsitzende des Vereins, Tristan Trauner, hievte den 200 Kilo schweren Stein 60,5 Zentimeter in die Höhe. Die Gräfelfinger Veteranen- und Reservistenkameradschaft hatte in ihrer Feldküche rund 75 Portionen Erbensuppe dabei. Bei der Freiwilligen Feuerwehr mussten alle Besucher eine kleine Schnitzeljagd mit Fragen rund um die Gräfelfinger Feuerwehr absolvieren. Zum Beispiel: Wie hoch ist der längste Schlauch der Feuerwehr? 35 Meter. Anschließend durften sie die hohe Drehleiter der Feuerwehr benutzen und den Blick von oben aufs Fest genießen. Auch eine Spritzwand und ein Feuerwehr-Oldtimer zum Probefahren warteten. Beim Bobby-Car-Rennen gab es insgesamt drei Bobby-Cars zu gewinnen. Hundefotografin Stefanie Hartge informierte über Fotografie-Möglichkeiten von Hunden, ein Fairtrade-Stand verkaufte fair gehandelte Produkte.

Während das Wetter den ganzen Vormittag über gehalten hatte, begann es gegen 15 Uhr zu regnen. Doch schon in den Stunden davor waren so viele Besucher auf dem Fest, dass sich die Organisation trotzdem mehr als gelohnt hatte.

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