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Kaputte Fahrbahn in der Rottenbucher Straße: 2019 steht die Sanierung an. 

Teil zwei der Rottenbucher Straße

Neue Fahrbahn statt Flickenteppich

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Mit dem zweiten Teil der Rottenbucher Straße setzt die Gemeinde im Jahr 2019 eine teure, jedoch überfällige Sanierungsmaßnahme mitten in Gräfelfing um. Der Bauausschuss billigte jetzt die aktualisierten Pläne des Büros Haas einstimmig.

Gräfelfing– Der Abschnitt der Rottenbucher Straße zwischen Wandlhamer- und Bahnhofstraße ist in schlechtem Zustand; die Fahrbahn ist ein Flickenteppich. Bereits 2013 hatte die Gemeinde die Rottenbucher Straße zwischen Lochhamer- und Wandlhamerstraße erneuert. Nach diesem Muster soll die Sanierung nun auch im weiteren Verlauf fortgesetzt werden. Der zeitliche Verzug von sechs Jahren verdankt sich vor allem dem Warten auf den Neubau der Sozialwohnungen an der Ecke Flurstraße: Eine neue Straße hätte unter den frisch zu verlegenden Leitungen und dem Baustellenverkehr gelitten.

Die neuen Pläne, die Ingenieur Walter Friedrich im Bauausschuss erläuterte, sehen eine Fahrbahnbreite von 6,40 Metern vor, wie schon im Nordteil. Es wird beidseits einen breiten Gehweg geben, auf dem das Radfahren erlaubt ist. Auf eigene Fahrradwege verzichtet die Gemeinde auch in diesem Bereich. Zahl und Qualität der Stellplätze für Autos wird zunehmen. Die Senkrechtparkplätze sollen 2,50 Meter breit sein, die Längsparkbuchten 2,35 Meter, weil Autos heute breiter sind als früher. Die Zahl der in diesem Bereich angebotenen Stellplätze steigt von heute 110 auf 120.

Erneuert wird mit der gesamten verkehrlichen Infrastruktur auch die Beleuchtung, die auf LED umgestellt wird. Die Bushaltestelle Sudetenstraße (beidseits) wird barrierefrei ausgebaut. Der Containerstandort bleibt, wo er ist, bekommt jedoch Unterflurcontainer. Für das Gesamtprojekt sind rund 2 Millionen Euro vorgesehen.

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