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Willkommen im Tageslicht: Feuerwehr-Frau Julia Fuchs mit Hasen-Dame Daisy nach geglückter Rettung aus der Unterwelt.

Tierischer Feuerwehr-Einsatz

Hasen-Dame Daisy aus der Unterwelt befreit

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Für Daisy geht die Gräfelfinger Feuerwehr durchs Feuer – oder zumindest durch den Kamin: Ein tierischer Einsatz hat sich für die ehrenamtlichen Helfer am Sonntag als Herausforderung erwiesen. 

Kurz vor 13 Uhr ging auf der Wache ein ungewöhnlicher Hilferuf ein: In der Alois-Johannes-Lippl-Straße sollte ein Hase im Kamin stecken. So lange vor Ostern wäre da eher mit einem Weihnachtsmann zu rechnen gewesen. Doch in der Tat: Es war kein Fehlalarm.

Hasendame Daisy war auf einer Erkundungstour im heimischen Garten auf den ungenutzten Außenkamin gestoßen und wollte es sich in der Höhle wohl gemütlich machen. Dabei übersah sie, dass das Abluftrohr nicht nur viele Meter nach oben lief, sondern sich auch nach unten etwa drei Meter fortsetzte. Die Zibbe stürzte in den Kaminschacht und kam aus eigener Kraft nicht mehr hoch.

Die Feuerwehrkräfte mussten zunächst Daisys genaue Lage im verwinkelten Kamin lokalisieren. Eine Wartungsklappe für den Kamin der Feuerstelle gab es leider nicht, und auch eine Rettung nach oben durch den kompletten Kamin war aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der großen Höhe von rund neun Metern nicht möglich.

Deshalb öffneten die Helfer mit einem Bohrhammer den Kamin an einer Seite. Dabei zeigte sich, dass die Häsin immer noch 1,60 Meter tiefer festsaß. Mit einem Apfel als Köder, aufmunternden Worten und einem Kescher gelang es schließlich, Daisy ans Tageslicht zu befördern. Ihren Ausflug in die Unterwelt hatte sie den ersten Eindrücken nach gänzlich unbeschadet überstanden. Dafür hatten 13 Einsatzkräfte der Feuerwehr knapp vier Stunden gearbeitet. Der glückliche Ausgang entschädigte sie indes für alle Mühe.

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