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Wünschen dem Wunschbaum wieder viel Erfolg (v.li.): Regine Müller, Peter Köstler, Petra Schaber, Uta Wüst, Werner Frisch, Dilber Altin, Alfred Kordick und Sonja Mayer von der Gemeindestiftung Gräfelfing. Dilber Altin nimmt die Wünsche in Zimmer 5 des Rathauses entgegen und hängt sie an den Baum.

Die Chance für Herzensanliegen

Der Wunschbaum im Gräfelfinger Rathaus steht bereit

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Das Projekt soll Spender und Empfänger zusammenbringen: der Wunschbaum im Foyer des Gräfelfinger Rathauses. Nun können in der Adventszeit wieder wünsche gepflückt und erfüllt werden.

Gräfelfing– Eine Frau wünscht sich einen Schnellkochtopf, eine alleinerziehende Mutter einen Kindersitz fürs Auto, ein Rentner eine Bahnfahrkarte, um an Weihnachten die Familie besuchen zu können, eine junge Mama ein Kinderfahrrad für ihren knapp zweijährigen Sohn: Im Foyer des Gräfelfinger Rathauses leuchtet wieder die Menschlichkeit in Form eines geschmückten Weihnachtsbaums und erwärmt das Ambiente aus Beton und Behörde – und die Herzen der Besucher.

Der „Wunschbaum“, ein Projekt der Gemeindestiftung Gräfelfing, geht auf Rathaus-Mitarbeiterin Barbara Schmid zurück. In der Adventszeit 2016 hängte sie zum ersten Mal Sterne und Engel an die schöne Tanne im Foyer – darauf standen materielle und immaterielle Herzenswünsche von Gräfelfingern, die sich auch zum Weihnachtsfest wenig leisten können. Das können warme Mütze, Handschuhe oder Winterstiefel sein – oder Zeit zum Plaudern, Vorlesen, Kaffee trinken.

Rathaus-Mitarbeiterin hängt Wünsche als Sterne und Engel an den Baum

Die große Leistung des Wunschbaums: Er bringt Spender und Empfänger diskret zusammen. Wer anderen einen Wunsch erfüllen will, pflückt ihn vom Baum und sucht Schmids Nachfolgerin Dilber Altin in Zimmer 5 auf. Sie vermittelt im Hintergrund die Geschenke und nimmt auch die Wünsche entgegen und hängt sie als Sterne und Engel an den Baum. Der steht nun wieder bereit. Den Startschuss gaben jetzt Bürgermeisterin Uta Wüst und weitere Mitglieder der Stiftungsleitung.

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