Der erste Brand: Im Hintergrund rechts ist der Papiercontainer zu sehen, der 24 Stunden später angezündet wurde.
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Der erste Brand: Im Hintergrund rechts ist der Papiercontainer zu sehen, der 24 Stunden später angezündet wurde.
Binnen Minuten brannte auch der zweite Container in der Nacht zu Sonntag lichterloh.
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Binnen Minuten brannte auch der zweite Container in der Nacht zu Sonntag lichterloh. fotos: Feuerwehr Gräfelfing

Feuerwehr zwei Nächte hintereinander im Einsatz

Papiercontainer in Flammen

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Unbekannte haben am Wochenende zwei Papiercontainer am Containerstandort Am Wasserbogen in Gräfelfing in Brand gesetzt. Die großen Behälter aus Plastik standen binnen Minuten lichterloh in Flammen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Gräfelfing– „Dass Papiercontainer brennen, ist nicht unüblich. Das kommt immer mal wieder vor. Sie sind leicht entflammbar“, sagt Thomas Hickel, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Gräfelfing. Da reiche es schon, heiße Asche einzufüllen. Ungewöhnlich sei allerdings, dass in zwei Nächten hintereinander am selbsten Standort jeweils ein Container in Flammen aufging.

In der Nacht zu Samstagging gegen 3.10 Uhr der erste Alarm bei der Feuerwehr ein: Containerbrand in der Straße Am Wasserbogen. 22 Mann rückten aus. Als sie am Standort direkt nördlich der Autobahnbrücke ankamen, bestand ein etwas vom Standort weggerückter Container nur noch aus Flammen und der Geruch verbrannten Plastiks lag in der Luft. Um zu verhindern, dass die Strahlungshitze für weitere Brandherde in der Umgebung sorgt, wurde der Container rasch mit Schaum gelöscht. „Reines Wasser würde am Papier abperlenen. Schaum bricht die Oberflächenspannung“, so Hickel. Dadurch werde deutlich weniger Wasser benötigt. Nach 45 Minuten war der Einsatz beendet.

Gute 24 Stunden später, am Sonntag gegen 3.50 Uhr, erneut ein Alarm: Ein Passant hatte ein brennendes Auto Am Wasserbogen entdeckt. Als die Feuerwehr mit 21 Mann vor Ort war, stellte sie fest, dass nicht ein Pkw, sondern der zweite Papiercontainer, der in der Nacht zuvor unversehrt geblieben war, in Flammen stand. Wie beim ersten Brand stand der Container abseits von den anderen. Nach einer Dreiviertelstunde war auch dieses Feuer gelöscht. Die Feuerwehrler zogen die geschmolzenen Reste der Tonne und nassen Papierreste auseinander, um Glutnester ausfindig zu machen, und löschten einen Baum in der Nähe ab. 

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