Motorsäge, Kaffeemaschine, Radio: Zum offiziellen Start der Sachspendenaktion für Flutopfer konnten (v.li.) Betriebshofleiter Helmut Degen, Initiatorin Harriet Ammann und Bürgermeister Christoph Göbel schon erste Spenden vorweisen. Foto: js

Gräfelfinger Spenden-Aktion für Flutopfer gestartet

Gräfelfing - Am Freitag eröffneten Bürgermeister Christoph Göbel, Initiatorin Harriet Ammann und Betriebshof-Chef Helmut Degen die Sachspenden-Aktion am Bauhof.

Die Gemeinde Gräfelfing macht ihren Bürgern das Helfen leicht. Wer noch nicht für die Opfer der Flutkatastrophe in Bayern gespendet hat oder dies zusätzlich tun will, hat nun eine Möglichkeit, ganz praktisch, unmittelbar und ohne finanziellen Aufwand den um ihre Existenz kämpfenden Menschen unter die Arme zu greifen. Am Freitag eröffneten Bürgermeister Christoph Göbel, Initiatorin Harriet Ammann und Betriebshof-Chef Helmut Degen die Sachspenden-Aktion am Bauhof.

Ab sofort und die ganze nächste Woche über nimmt der Betriebshof während der üblichen Öffnungszeiten gebrauchte, funktionstüchtige Elektrogeräte entgegen. Sie werden getestet, verwahrt und Anfang übernächster Woche nach Deggendorf transportiert. „Viele Menschen dort haben alles verloren. Dies ist eine Möglichkeit, ihnen sinnvoll und unmittelbar zu helfen“, sagt Harriet Ammann. Die Gräfelfingerin, die für den Radiosender Top FM tätig ist, setzte alle Hebel in Bewegung; im Rathaus ihrer Heimatgemeinde rannte sie freilich offene Türen ein. Der Bauhof-Chef und seine Mitarbeiter und nicht zuletzt Bürgermeister Göbel zeigten sich sogleich bereit, die Aktion durchzuführen. Den Transport der Geräte übernimmt die Regine Sixt Stiftung kostenlos.

Gebraucht werden sämtliche Elektrogeräte, vom Fön über das Bügeleisen bis hin zum Fernseher. Am dringlichsten benötigen die Flutopfer Kühlschränke und Waschmaschinen. Harriet Ammann: „Ich habe gestern erst mit der Deggendorfer Koordinationsstelle telefoniert. Die finden es ganz toll, sind froh und gerührt, dass diese Sachspenden kommen. Ich hoffe, dass sich viele Gräfelfinger erbarmen und viele Geräte zusammenkommen.“ Der Start der Spendenaktion war schon mal vielversprechend. Zwei Stunden nach Öffnung des Betriebshofs am Freitag waren bereits 20 Elektrogeräte abgegeben worden.

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