Kringel und drei Sterne: Die Weihnachtsbeleuchtung in Gräfelfing beschränkt sich auf die Bahnhofstraße West. a-Foto: js

Gräfelfings optische Zweiteilung bleibt

Gräfelfing - Die optische Zweiteilung der Gräfelfinger Bahnhofstraße in der Vorweihnachtszeit wird bis auf weiteres bestehen bleiben.

Der Gemeinderat lehnte jetzt den Antrag einer Gewerbetreibenden aus dem Ost-Teil der Straße ab, die Weihnachtsbeleuchtung auch auf diesen Bereich auszudehnen.

Leuchtkringel und glitzernde Sterne, die sich von jedem Laternenmast über die Straße recken - der Weihnachtsschmuck, den die Gemeinde Gräfelfing vor einigen Jahren für die Bahnhofstraße West anschaffte, trifft durchaus nicht jeden Geschmack; manche erinnert er eher an ein mageres Silvester-Feuerwerk als an Weihnachten. Jedenfalls ist er attraktiv genug, um den Neid der Geschäftsleute aus dem Ost-Teil der Einkaufsstraße zu wecken. Bei denen ist es in der Weihnachtszeit zwar auch nicht zappenduster, doch fehlt es an festlichem Schmuck.

Dies zu ändern ist ein alter Wunsch, über Jahre immer wieder vorgetragen etwa vom inzwischen verstorbenen Gemeinderat und Geschäftsmann Walter Wüster. Die neuerliche Bitte wies der Gemeinderat nun wieder zurück. Der Grund: Die alte Straßenbeleuchtung im Ostteil der Einkaufsmeile ist ungeeignet, eine Straßenbeleuchtung zu tragen. Sowohl die Befestigung als auch der Stromanschluss sind laut Eon nicht gut machbar. Somit müsste die Kommune dafür eigene Masten aufstellen - ein finanzieller Aufwand, den die Gemeinderäte damals wie heute scheuen.

Bürgermeister Christoph Göbel wies indes in der jüngsten Sitzung darauf hin, dass in diesem Bereich wegen der Verlegung von Fernwärmeleitungen ohnehin Arbeiten geplant sind. In deren Zuge soll auch die Straßenbeleuchtung erneuert werden -und dann eine Weihnachtsbeleuchtung speisen können. Bis dahin will die Gemeinde auf Vorschlag von Petra Schaber (IGG) zumindest mit vereinzelten Weihnachtsbäumen etwa im Vorgarten des Alten Rathauses etwas Weihnachtsstimmung verbreiten.

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