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Großer Moriske für den Promi-Maler

Würmtal - Die Faschingsgesellschaft Würmesia zeichnet Wolfgang M. Prinz aus. Der Münchner Promi-Maler erhält in diesem Jahr den großen Morisken.

Auch wenn die Faschingsbegeisterung in den letzten Jahrzehnten stetig nachgelassen hat, ist der alljährliche Inthronisationsball der Würmesia im Planegger Heide-Volm immer noch eine Institution im Münchner Gesellschaftsleben. Wenn die Faschingsgesellschaft lädt, kommen die Prominenten, in manchen Jahren mehr in manchen Jahren auch mal weniger bekannte Gesichter. Am kommenden Montag erhoffen sich die Veranstalter eine recht namhafte Gästeliste. Verraten wird aber nichts, ein bisschen Geheimnis muss schon sein.

Bekannt ist aber immerhin schon, wer in diesem Jahr auf dem Ball den großen Morisken erhalten soll. Die Würmesia verleiht den Preis an Menschen, die über München und Bayern hinaus eine gewisse Bekanntheit erlangt und sich durch soziales Engagement hervorgetan haben. 2015 geht er an den Münchner Maler Wolfgang M. Prinz, der vor allem durch seine Prominenten-Porträts bekannt wurde. Vor zwei Jahren malte er den damals noch amtierenden Münchner Oberbürgermeister Christian Ude. Auch Elmar Wepper und der verstorbene Gustl Bayrhammer saßen Prinz schon Modell für seine Serie „Bayerische Persönlichkeiten“. Prinz malt seine Modelle nicht einfach eins zu eins ab. Er spielt mit Gesichtsausdrücken und Elementen der Karikatur, ergänzt die Bilder um Objekte, die zur jeweiligen Person passen. Als „Überrealismus“ bezeichnet er seinen Stil.

Vor einigen Jahren nahm er zum 200-jährigen Jubiläum des Viktualienmarktes am jährlichen Promi-Wiegen für einen guten Zweck teil und malte zu dem Anlass ein Bild, das anschließend ebenfalls für eine Spendenaktion versteigert wurde. Mit ein Grund, warum er jetzt den Morisken erhalten soll. „Mir gefällt es narrisch, dass ich den Preis bekomme“, sagt Prinz. Die Laudatio im Heide-Volm hält der als Wiesn-Pfarrer bekannt Geistliche Rainer Maria Schießler.

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