Großer Moriskentänzer für Gabriele Weishäupl

- Würmesia zeichnet kulturelles Engagement aus

VON KATHARINA KORB Planegg - Im Rahmen des Inthronisationsballs ehrte die Faschingsgesellschaft "Würmesia" am Montagabend die Chefin des Münchner Fremdenverkehrsamtes Gabriele Weishäupl. Sie bekam den "Großen Moriskentänzer" für ihr besonderes, kulturelles Engagement für die Stadt München.

Als Preisträger kommen für das Präsidium nur Leute in Frage, die sich durch besonderes soziales oder kulturelles Engagement auszeichnen. Zudem sollten sie bayerischer Bürger oder zumindest des "Bayerischen mächtig" sein, wie der Vize-Vorsitzende der Würmesia, Thomas Höcht erklärte.

Der als "Wirte-Napoleon" bekannte Richard Süßmeier hielt die Laudatio für Weishäupl, als ehemaliger Wiesn-Wirte-Sprecher hat er schließlich einen engen Bezug zur Fremdenverkehrschefin, deren Hauptaufgabe seiner Meinung nach darin besteht, darauf zu achten, "dass auf dem aktuellen Wiesnplakat auch das Datum stimmt."

Stets fröhlich, zuvorkommend und fleißig bemühe sich Weishäupl, möglichst viele Fremde in die Stadt zu locken. "Während ihrer Amtszeit sind viele nach München gekommen und dann auch geblieben", stellte Süßmeier fest. Zudem sorge Weißhäupl dafür, dass die Stadt nicht nur mit dem Oktoberfest in Verbindung gebracht werde. Auch Hausherr Willy Heide freute sich über die Auszeichnung von Gabriele Weishäupl. "Ich gönne es niemandem mehr wie dir", sprach er zur Fremdenverkehrschefin.

Die freute sich über den Moriskentänzer und bedankte sich mit einem "herzlichen Vergelt`s Gott" bei der Würmesia. Sie berichtete, wie passend diese "wunderbare Auszeichnung" sei, denn schon oft habe sie im Ausland mit einer "echten Morisken-Tanzgruppe" für die Stadt München geworben.

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