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Führungsriege der Liberalen: (v.li.) Sigrid Friedl-Lausenmeyer, Sibylle Zimmer-Rolle, Konrad Dimbath, Rudolph Haux, Thomas Carell, Rainer Sobek, Sebastian Sefzig, Veit Hübner, Jens-Peter Bock und Kreisvorsitzende Britta Hundesrügge. Foto: Rutt

 Rudolph Haux tritt die Nachfolge von Rainer Sobek an

Kraillinger Liberale unter neuer Führung

Krailling - Die Kraillinger FDP hat einen neuen Vorsitzenden. Auf der Jahresversammlung wählten die Liberalen Rudolph Haux einstimmig an die Spitze des Ortsverbandes.

Rudolph Haux (58) hat sich im FDP-Ortsverband offenbar schnell einen Namen gemacht: Der neue Ortschef ist erst seit Sommer 2014 FDP-Mitglied. Haux, der seit 2012 in Krailling lebt, ist Gebietskaufleiter eines Rohrherstellers für Bayern; er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Haux tritt die Nachfolge von Rainer Sobek an. Der 72-Jährige, der acht Jahre lang den Ortsverband führte, stellte sich am Montagabend in der Kraillinger Brauerei nicht mehr zur Wahl und tritt in die zwei Reihe zurück. Zumindest in Krailling. Als stellvertretender Vorsitzender gehört er aber weiter dem Kreisvorstand der Starnberger Liberalen an. Sobek übergebe einen „fantastisch funktionierenden Ortsverband“, erklärte Bezirksrätin Sigrid Friedl-Lausenmeyer. „Und als Ortsvorsitzender warst du immer ein Vorbild.“

Zu Haux’ Stellvertretern wurden Gemeinderat Sebastian Sefzig, Thomas Carell und Hannelore Louis-Schmitz bestimmt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Konrad Dimbath (Schatzmeister), Sibylle Zimmer-Rolle (Schriftführerin) sowie Rainer Sobek, Jens-Peter Bock und Veit Hübner (Beisitzer).

In seiner Vorstellungsrede forderte Haux verstärkte Anstrengungen im Kraillinger Wohnungsbau. „Wir brauchen Wohnraum.“ Deshalb solle man schnell damit beginnen, die Sanftlwiese zu bebauen. Im Hinblick auf die große Zahl von Flüchtlingen und deren Integration dürften die Erschließung von neuem Baugrund und die Nachverdichtung nicht länger Tabuthemen sein, betonte Sobek.

Mit einem neuen Konzept unter dem Titel „Perspektive Krailling 2020“ wollen die Liberalen maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung der Gemeinde in den nächsten Jahren nehmen. Unter anderem setzen sie sich dafür ein, dass die Einbahnstraßen-Regelung in der Pasinger Straße zwischen Bahnhof- und Amtmannstraße aufgehoben wird. Da die jetzige Streckenführung aus Richtung Krailling über die Münchner- und Bahnhofstraße zur Staatsstraße 2063 ein Umweg sei, werde der Verkehr per Navi über die Margaretenstraße in Krailling geleitet, berichtete Sobek. Durch Aufhebung der Einbahnstraßen-Regelung könne man nicht nur die Margaretenstraße, sondern auch rund 150 Anwohner an der jetzigen Strecke von Verkehr entlasten.

Für das Vorhaben müssen die Kraillinger allerdings erst einmal in der Nachbargemeinde Planegg anklopfen, auf deren Flur sich die Einbahnstraße befindet. Die Beziehungen zu den dortigen Liberalen sind anscheinend bestens. Planeggs Gemeinderat Fritz Haugg verbrachte sogar seinen 46. Geburtstag am Montag auf der Versammlung der Kraillinger Parteifreunde.

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