Bundesanwalt fordert Verurteilung Zschäpes als Mittäterin

Bundesanwalt fordert Verurteilung Zschäpes als Mittäterin
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Ein erstes Konzept: Das kleine Gebäude vorne an der Grundstücksecke soll Gastronomie beherbergen, links davon der lange Riegel und das kleinere Quergebäude hinten sind für Büros oder Labors gedacht. In der Mitte soll ein Hotel entstehen.

Aufstellungsbeschluss für Hettlage-Grundstück gefasst

Investor plant neben Büros Hotel und Gastronomie

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Der Neurieder Bauausschuss hat einen Aufstellungsbeschluss für den nördlichen Teil des Hettlage-Grundstücks gefasst. Investor Andreas Lesser will dort zwei Bürogebäude, ein Hotel und Gastronomie unterbringen.

„Wir sind seit acht Jahren dabei, immer wieder Vorschläge zu machen, die immer wieder von der Gemeinde abgelehnt worden sind“, sagt Lesser. Nun konnte er am Dienstag im Bauausschuss erleben, wie sein neues Konzept für die rund 17 000 Quadratmeter große Fläche mit Wohlwollen aufgenommen wurde. „Eine sehr gelungene Planung, die wir unterstützen könnten“, sagte Siegfried Schopf (BZN). In einem beschleunigten Bauleitplanverfahren soll der Weg freigemacht werden für eine Verwirklichung. Über den Sommer soll an den Plänen gearbeitet werden, im September wird es dann konkret. Die Gemeinde muss festlegen, welche Nutzungsarten sie in welchem Maße zulässt, außerdem über Gebäudehöhen und Geschlossfläche entscheiden. Geht es nach Lessers Wunsch könnte bis Dezember ein rechtskräftiger Bebauungsplan stehen und bis Frühjahr 2018 die Gebäude.

Der aktuelle Bebauungsplan erlaubt auf dem Gelände südlich der Forstenrieder Straße lediglich Bürogebäude und Gewerbe, weder ein Hotel noch Gastronomie oder Labors sind möglich. Lesser will in einem langen Riegel in Nord-Süd-Richtung und einem kleinerem Gebäude im Süden Büros beziehungsweise Labors unterbringen. Außerdem sollen ein Hotel und Gastronomie entstehen. Das Gastronomiegebäude soll verkauft, der Rest vermietet werden. Für Büroriegel und Hotel gibt es ebenfalls bereits Interessenten. Insgesamt plant Lesser mit 26 000 Quadratmetern Geschossfläche. „Die Gemeinde muss die Voraussetzungen schaffen“, sagt er und wertet den Aufstellungsbeschluss als „Fortschritt“. 2009 gab es schon einmal einen Aufstellungsbeschluss, doch die damals interessierte Biotech-Firma sprang wieder ab.

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