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Der Ball rollt wieder – und jetzt auch nicht mehr von alleine: Das Allwetterspielfeld hinter der Schule musste samt Unterbau erneuert werden.

Mehrkosten von 25 Prozent

Sportplatz-Sanierung aufwendiger als gedacht

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Planegg - Die Erneuerung des Sportplatzes der Planegger Grundschule ist rechtzeitig vor der Schulsanierung abgeschlossen - trotz unangenehmer Überraschungen während der Bauphase.

Aus Sicht der Grundschule ist die wichtigste Nachricht, dass der neue Allwettersportplatz fertig ist. Noch flattern zwar Absperrbänder um den Rasen, der am Rand neu angesät wurde. Doch die Kinder des Hortes können schon während der Pfingstferien auf dem Kunststofffeld wieder Fußball oder Basketball spielen. Somit steht der Sportplatz, zumindest bei gutem Wetter, auch als Ausweichfläche zur Verfügung, wenn die große Sanierung der Grundschule und der Turnhalle ansteht.

„Deshalb war es der Schulleitung wichtig, dass wir die Erneuerung fertig haben, bevor die anderen Arbeiten beginnen“, sagt Martina Dorn vom Planegger Bauamt. Sie ist froh, dass der Platz letztlich rechtzeitig übergeben werden konnte. Eigentlich war reichlich Zeit, um den Belag von Spielfeld und Laufbahn auszutauschen. Die Gebäudesanierung wird noch Monate auf sich warten lassen. Doch während der Arbeiten am Sportplatz tat sich eine unangenehme Überraschung auf, die den Zeit- und Kostenrahmen deutlich auszudehnen drohte.

Der gesamte Unterbau des Spielfeldes war schief. „Man hat dort eigentlich keinen Ball mehr hinlegen können, ohne dass er von alleine in eine bestimmte Ecke gerollt ist“, sagte der am Umbau beteiligte Landschaftsarchitekt Markus Roos. Trotzdem fiel das Problem vor Baubeginn nicht auf.

Ob bei der Errichtung des Platzes in den 90er Jahren geschlampt wurde, oder ob sich das Fundament im Laufe der Jahre gesetzt hat, lasse sich nicht mehr nachvollziehen, sagte Dorn auf Nachfrage im Bauausschuss des Gemeinderates, der jetzt die entstandenen Mehrkosten absegnen musste. Die Arbeiten waren auf 240 000 Euro veranschlagt worden. Am Ende summierten sich die Rechnungen auf 294 000 Euro.

Nicht nur der Kunststoff, auch die darunter liegende Asphaltschicht musste komplett entfernt werden, um das Kiesfundament wieder ebnen zu können. Das Feld hatte auf seiner gesamten Länge einen Höhenunterschied von 30 Zentimetern aufgewiesen. Im Zuge der Arbeiten wurden zudem neue Bänke aufgestellt und weitere Bäume gepflanzt.

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