Nach einer Karambolage war die A 95 zwei Stunden lang gesperrt.
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Autobahn komplett gesperrt

Karambolage auf der A 95: Sechs Autos krachen ineinander

Fürstenried/Starnberg - Weil sechs Autos bei einer Karambolage ineinander gekracht sind, war die A 95 am Samstagmittag komplett gesperrt.

Laut Polizei ereignete sich der Unfall um die Mittagszeit am Samstag auf der A 95 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Die dreispurige Autobahn musste zeitweise komplett gesperrt werden. Das war passiert: Eine 71-jährige Münchnerin fuhr mit ihrem Mini auf der mittleren Fahrspure und musste verkehrsbedingt bremsen. Eine 45-jährige Münchnerin, die hinter ihr fuhrt, konnte mit ihrem Ford nicht mehr rechtzeitig bremsen, wich nach links aus, krachte aber dennoch auf den Mini der 71-jährigen. 

Die 45-Jährige wurde mit ihrem Auto in die linke Schutzplanke geschleudert. Der Mini der 71-Jährigen blieb auf der mittleren Fahrspur liegen. Eine 73-jährige Münchnerin konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr mit ihrem Subaru direkt in den Mini - somit wurde die mittlere Fahrspur vom Mini und dem Subaru blockiert. Um nicht frontal in die Fahrzeuge zu krachen, lenkte eine 18-jährige Münsingerin ihren Mercedes nach rechts, fuhr dort aber erneut in einen Renault. In diesem saß eine Familie aus Tschechien, die mitsamt dem Auto über den Seitenstreifen in die rechte Schutzplanke gedrückt wurden. 

Nach der Unfallserie war die Autobahn in Richtung Süden komplett blockiert. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz, der dann aber nicht gebraucht wurde, weil die Unfallbeteiligten nur leicht verletzt wurden. Insgesamt wurden sieben Personen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa  45.000 Euro. 

Nach ca. 30 Minuten konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Im Einsatz waren zwei Streifen der Verkehrspolizei Weilheim, die Autobahnmeisterei Starnberg, sieben Fahrzeuge und 25 Mann der Berufsfeuerwehr München, zwei Fahrzeuge und 10 Mann der Freiwilligen Feuerwehr München, fünf Rettungswägen und ein Notarzt.

mm/tz

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