Kinderbetreuung: Planegg stockt Zuschuss für Eltern auf

Planegg - Kinderbetreuung hat in Planegg einen hohen Stellenwert. Das unterstrich jetzt erneut der Gemeinderat, der Eltern jetzt noch stärker unter die Arme greift.

Die Gebühren für Kindergärten und Krippen zählen zu den niedrigsten im Landkreis München. Darüber hinaus gewährt die Gemeinde Planegg allen Eltern, deren jährliches Brutto-Einkommen unter 50 000 Euro liegt, Zuschüsse zu den Gebühren. Diese zunächst auf ein Jahr befristeten Fördersätze hat der Gemeinderat nun leicht angehoben und zeitlich unbegrenzt verlängert.

Die Förderhöhe ist nach Einkommen gestaffelt. Bei einem Jahressalär bis 15 000 Euro erstattet die Gemeinde 50 Prozent der Gebühren, wer zwischen 45 000 und 50 000 Euro verdient, kann sich immerhin noch über zehn Prozent freuen. Den größten Zuschuss würden Eltern (oder auch Alleinerziehende) erhalten, die ihr Kind täglich neun Stunden in der Krippe betreuen lassen und weniger als 15 000 Euro verdienen. Die Gemeinde würde ihnen 180 Euro monatlich erstatten.

„Wir haben in Planegg sehr günstige Betreuungsmöglichkeiten für unsere Bürger. Für Einzelne sind die Gebühren aber dennoch zu hoch“, sagte Bürgermeisterin Annemarie Detsch in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Es sei deshalb richtig, die Zuschüsse auch in Zukunft zu bezahlen.

Der Gemeinderat hatte die Förderung erstmals im August 2010 beschlossen und 25 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Das Rathaus zog nun nach einem Jahr Bilanz. Der Fördertopf war nur zu einem guten Drittel geleert worden. Die ausbezahlten Zuschüsse betrugen in den vergangenen zwölf Monaten rund 9400 Euro. Der Gemeinderat stimmte Bürgermeisterin Detsch zu und bewilligte einstimmig die Verlängerung und Anhebung der Förderung.

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