Erster Auftritt der Saison: Die Kindergarde der Würmesia präsentiert ihre Show beim Inthronisationsball im Heide-Volm in Planegg. fotos: Sauer (15), Höfle (1)

Die Kindergarde der Würmesia wächst

Planegg - Die Kindergarde der Faschingsgesellschaft Würmesia steckt mitten in ihrer zweiten Saison. Trainiert wird sie von Jugendleiterin Tanja Wissel.

Seit der Faschingssaison 2010/2011 fliegen bei der Faschingsgesellschaft Würmesia nicht nur die Beine des Hofballets, sondern auch die Nachwuchstänzer der Kindergarde sind während der närrischen Zeit mit von der Partie. Zusätzlich wurde für die Faschingssaison 2011/12 erstmals ein Kinderprinzenpaar vorgestellt: Sara I. und Lukas I. tanzen ebenfalls in der Kindergarde mit.

„Das Interesse an einer Kindergarde war von Anfang an da, und so nahm die Idee nach und nach Formen an“, sagt Jugendleiterin Tanja Wissel. Elf Mädchen tanzten in der vergangenen Saison, in dieser sind es bereits 14 Mädchen und ein Bub. „Ich freue mich sehr über den Zuwachs“, sagt Trainerin Wissel. Sie hat bei der Organisation die Fäden in der Hand. Unterstützung bei den Choreographien erhält Wissel von den beiden Tanzlehrern Anita Lindner und Florin Cibotaru.Dreimal in der Woche haben die Nachwuchstänzer im Alter von neun bis 13 Jahren trainiert. Spaß steht dabei im Vordergrund. „Wir würden die Kinder nie zum Training verpflichten, denn es ist ja eine Freizeitbeschäftigung.“

Richtig ernst wurde es für die Mädchen und den Bub bei der Inthronisierung des Prinzenpaares Robert II. und Phyllis I. sowie des Kinderprinzenpaares Sara I. und Lukas I. im Heide-Volm in Planegg. Dort führten die Kinder ihre Show zum ersten Mal vor großem Publikum auf. „Die Vorführung kam super an“, sagt Tanja Wissel. „Wir konnten sogar spontan einen eigenen Hofstaat für Sara und Lukas präsentieren.“ In den nächsten zwei Monaten ist die Kindergarde bisher auf insgesamt 17 Vorführungen zu sehen. „Der Terminplan ändert sich aber beinahe wöchentlich, und es kommen während der Faschingszeit immer noch Auftritte hinzu.“ Aktuell sind drei Auftritte unter der Woche vorgesehen. „Die Veranstaltungen sind meist am späten Nachmittag und dauern selten länger als 15 Minuten“, so Wissel. „Da bleibt vorher genug Zeit für die Schule, und die Kinder sind spätestens um 20 Uhr wieder zu Hause.“

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