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Knotenpunkt S-Bahnhof wird ausgebaut

- Endstation von sieben Buslinien

VON HARTMUT BRINGS Planegg - Gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe wollen die Planegger Gemeinderäte mit der Verlegung der Endhaltestelle der Buslinie 268 auf die Bahnhofs-Westseite schlagen. Zum Einen hofft man, Anwohner-Proteste und Verkehrsprobleme in der Bräuhausstraße los zu werden, zum Anderen wird der Bahnhof zu einem großen ÖPNV-Knotenpunkt im Würmtal ausgebaut.

Der laut Fahrplan dreiminütige Stopp des 268ers in der Bräuhausstraße beschäftigt die Kommunalpolitiker schon seit Jahren. Die ursprüngliche Haltestelle vor dem "Bräustüberl" war auf Wunsch des Wirtes um ein paar Meter verschoben worden, prompt beschwerten sich die Anwohner über Lärmbelästigungen. Unmut löste die Linie 268 auch bei Autofahrern aus, schließlich glaubt nicht nur Franz Brugger (FDP), dass die Bräuhausstraße für Busse generell "ungeeignet" ist.

Mit dem einstimmigen Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Jugend und Kultur hat die Gemeinde das Problem Bräuhausstraße aus der Welt geschafft. Durch die Verlegung der Endhaltestelle auf die Bahnhofs-Westseite wollen die Kommunalpolitiker auch das Busnetz Würmtal noch attraktiver machen. Der Planegger Bahnhof wird dabei immer mehr zu einem Schnittpunkt: Sieben Buslinien sollen hier bald ihre Endhaltestelle haben (260, 266, 268, 906, 967, 969 und der zukünftige Germering-Bus).

Besondere Bedeutung bekommt die Verlegung des 268ers durch die schon für das Frühjahr erwartete neue Verbindung nach Germering. An der Bahnhofs-Westseite können die Fahrgäste aus Richtung Großhadern/Gräfelfing in den neuen Bus (beide im 20-Minuten-Takt) umsteigen. Damit wären die Vorstellungen aller beteiligten Landkreise und Kommunen befriedigt, ohne dass auf MVV-Gebiet bereits bestehenden Linien Konkurrenz gemacht würde (wir berichteten). Kaum Nachteile hätten auch die Passagiere der Linien 969 und 969 aus Stockdorf/Krailling, die dann lediglich durch den Bahnhofstunnel zum Umsteigen in den 268er auf die andere Gleisseite wechseln müssten.

Der Verlegung der Bushaltestelle müssen der MVV und der Landkreis München noch zustimmen.

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