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Übergabe der Unterschriften: 2. Bürgermeisterin Karin Wolf nahm die Listen aus der Hand von Hans Schuster entgegen. Dabei waren mit Rudolf Heidrich, Gerhard Lütkes und Karlheinz Riepl (hinten v.li.) weitere Initiatoren des Bürgerbegehrens. 

Paulhanplatz

1234 Unterschriften für  Bürgerentscheid

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Die Initiatoren des Kraillinger Bürgergehrens für den Erhalt des Paulhanplatzes haben insgesamt 1234 Unterschriften gesammelt.

Krailling – Hans Schuster überreichte die Listen am Donnerstag vor dem Rathaus der 2. Bürgermeisterin Karin Wolf. Das Quorum für ein Bürgerbegehren, die Unterschriften von zehn Prozent der stimmberechtigten Kraillinger, haben die Initiatoren damit locker erreicht. Das Bürgerbegehren richtet sich gegen die Verlegung des Wochenmarktes vom Parkplatz der Kraillinger Brauerei an den Paulhanplatz und die damit verbundene Umwandlung eines Teils der Grünfläche in einen Sandstreubelag.

Dies sei Basisdemokratie und ein „starkes Stück der Bürger“, meinte FBK-Gemeinderat Rudolf Heidrich, der neben Schuster, Edith Sassen, Gerhard Lütkes, Veit Hübner und Karlheinz Riepl zu den Initiatoren gehört. Die Unterschriften seien innerhalb von zwei Wochen zusammengekommen – und das in den Osterferien. So schnell sei man noch bei keiner Unterschriftensammlung für ein Kraillinger Bürgerbegehren gewesen, erklärte Heidrich. „Die Bürger wollen wissen, was mit ihrem Ort passiert.“

Über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens muss jetzt innerhalb eines Monats der Gemeinderat entscheiden. Hierzu muss man die Unterschriften und die Zulässigkeit der Fragestellung überprüfen.

Karlheinz Riepl erklärte, er erhoffe sich letztlich einen Kompromiss – einen Kompromiss ohne Verlierer.

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