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Jubilarinnen des Kraillinger Waldsanatoriums (v.l.): Schwester Constantia, Hausoberin Schwester Epiphania, Schwester Diethelma, Schwester Berlendis, Schwester Amalberga und Generaloberin Schwester Theodolinde.

Schwestern feiern Professjubiläum

Jubilarinnen bringen es auf 2430 Ordensjahre

Krailling - Das gab es noch nie bei den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul: Drei Generaloberinnen konnten gleichzeitig ihr Professjubiläum begehen.

Die amtierende Generaloberin, Schwester M. Theodolinde Mehltretter, band sich wie ihre Vorgängerin, Schwester M. Adelinde Schwaiberger, vor 50 Jahren an die Kongregation, Schwester Maria Siglinde Reichart, Generaloberin von 1980 bis 1992, vor 70 Jahren. Die Schar der Geehrten war noch weit größer. Insgesamt 41 Barmherzige Schwestern legten vor 75, 70, 65, 60 oder 50 Jahren die Gelübde des Gehorsams, der Armut und der Ehelosigkeit ab. Zusammen bringen es die Jubilarinnen auf 2430 Ordensjahre. Im Rahmen eines von Friedrich Kardinal Wetter zelebrierten Gottesdienstes erneuerten sie jetzt ihre Gelübte, anschließend feierten sie mit Mitschwestern und Angehörigen im Mutterhaus in München.

Viele Schwestern hatten bereits die Tage zuvor im Mutterhaus verbracht, um an Exerzitien teilzunehmen. Aus der ordenseigenen Senioren- und Pflegeeinrichtung Waldsanatorium bei Planegg begingen acht Schwestern ihr Jubiläum. Hier verbringt auch die älteste Jubilarin, Schwester M. Elimar Wimmer, ihren Lebensabend. Ihre Profess war 1941. Die seltene 75-Jahr-Feier wird auch Brillant-Jubiläum genannt.

Ihr 65-jähriges. „eisernes Jubiläum“ feierte Schwester M. Theodemar Hofmann. Vor 60 Jahren (Diamant-Jubiläum) banden sich an die Ordensgemeinschaft: Schwester M. Amalberga Strauß, Schwester M. Berlendis Piringer, Schwester M. Diethelma Merbald, Schwester M. Constantia Wurm und Schwester M. Sigreda Schraml. Ihr 50-jähriges (goldenes) Jubiläum beging Schwester M. Epiphania Böhm. Sie ist die Hausoberin im Kraillinger Waldsanatorium.

mm

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