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Die Kinder der Grundschule Krailling, Malena, Mikis, Simon und Johanna (v.l.), sind schon ganz gespannt au f das Projekt „Kiss and go“, das Christian Koch und der Elternbeirat mit Unterstützung von Rektorin Alexandra Helfrich (hinten l.) und Bürgermeisterin Christine Borst (r.) am Mittwoch starten.

„Kiss and go“ in Krailling

Zu Fuß ein Stück zur Schule gehen

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Die Grundschule Krailling will Eltern motivieren, ihre Kinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen – zumindest streckenweise.

Krailling – Am Mittwoch, 6. Juni, startet auf Initiative des Elternbeirats das Projekt „Kiss and go“. Hierzu wird es in der Margaretenstraße im Bereich des Schreibwarengeschäfts Tintenklecks, des Juweliers Sanftl und der VR Bank eigens gekennzeichnete Parkplätze geben, wo Eltern ihr Auto sicher halten und die Kinder morgens verabschieden können. Diese sollen den Rest des Weges dann – allein oder mit Freunden – zu Fuß gehen. Durch den Einsatz von Schülerlotsen will man die Sicherheit der Kinder gewährleisten. Die Parkplätze sind für den normalen Pkw-Verkehr aber nicht gesperrt, vor 8 Uhr sind sie aber in der Regel ohnehin frei.

„Wir wollen Eltern dafür sensibilisieren, das Kinder auch allein zur Schule gehen können“, sagt Christian Koch, Vorsitzender des Elternbeirats. Gleichzeitig will man dadurch die Selbstständigkeit, das Umweltbewusstsein und die Verkehrssicherheit der Kinder fördern. Vor allem aber sollen die Kinder mit Bewegung in den Schultag starten. Koch schätzt, dass an kalten Tagen rund 40 Prozent der Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Aktuelle Studien des ADAC hätten gezeigt, dass Mädchen und Buben, die ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurücklegten, konzentrierter, ausdauernder und lernbereiter seien, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde, die die Aktion unterstützt.

Der Elternbeirat hat das Projekt bereits im Frühjahr in Angriff genommen. Im Rahmen des Unterrichts gestalteten Schüler Plakate, die sich mit dem Thema Auto und Schulweg befassten. Die Bilder sind derzeit im Foyer der Grundschule auf Stellwänden zu sehen.

Die Aktion „Ohne Auto ein Stück zur Schule“ dauert bis 22. Juni. Kinder, die nicht mit dem Auto zur Schule gebracht werden, erhalten ein Lächeln – sie dürften Smiley-Punkte stempeln. Diese sollen einen zusätzlichen Anreiz bieten: Schaffen es nämlich alle Schüler, mehr als insgesamt 2222 Smileys zu stempeln, soll es für jedes Kind eine Überraschung geben. Mit Beginn des neuen Schuljahres will man die Aktion im Herbst wiederholen. „Dann aber über einen längeren Zeitraum, kündigt Christian Koch an.

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