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Für das Feuerwehrhaus an der Pentenrieder Straße muss die Gemeinde Krailling hohe Heizkosten bezahlen.  

Energiebericht vorgelegt

Hohe Kosten für Feuerwehrhaus

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Die Gemeinde Krailling will die Energiekosten für kommunale Liegenschaften senken. Im Jahr 2016 hat sie deshalb das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza) mit dem Energiemanagement für Rathaus, Caritas-Kindergarten, Grundschule, Feuerwehrgerätehaus und Aussegnungshalle beauftragt.

Krailling – Im Bauausschuss legte Rainer Moll jetzt den Energiebericht für die Laufzeit 2017 vor. „Insgesamt sehen die Gebäude recht gut aus“, konstatierte der eza-Mitarbeiter.

Schwachstellen gibt es allerdings auch nach der Sanierung weiterhin im Kraillinger Rathaus. Zwar hat sich die Energiebilanz verbessert, etwa durch eine optimierte Regelung der Lüftungsanlage im Sitzungssaal, doch aufgrund der alten Bausubstanz und der vielen Fenster gibt es laut Moll zahlreiche Undichtigkeiten. „Es werden nicht einmal Mittelwerte erreicht“, sagte Werner Engl (Grüne).

Rudolf Heidrich (FBK) kritisierte die hohen Heizkosten für das neue Feuerwehrhaus an der Pentenrieder Straße. In allen kommunalen Gebäuden werde eine Fläche von insgesamt 11 000 m2 beheizt, wovon 10,6 Prozent auf das Gerätehaus entfielen. Bei 6,1 Prozent des Gesamtwärmeverbrauchs beliefen sich die Kosten jedoch auf 34 Prozent. Das Feuerwehrhaus wird – wie auch der gemeindliche Bauhof und das Ärztehaus – über die Hackschnitzelheizung und das Blockheizkraftwerk des Waldsanatoriums der Barmherzigen Schwestern versorgt. Die Gemeinde sei in den Vertrag gezwungen worden, erklärte Heidrich, das sei sittenwidrig. „Wir hatten praktisch keine Wahl“, bestätigte Martin Hoffmann (SPD-Fraktion). Nach Einschätzung von Moll sind die Wärmepreise „abartig hoch“.

Die Kosten für die Wärmeversorgung aller kommunalen Liegenschaften beliefen sich 2017 in Krailling auf 71 700 Euro. Den größten Anteil machen dabei das Feuerwehrhaus (24 460 Euro) und die sanierungsbedürftige Grundschule mit Turnhalle (26 600 Euro) aus. Zuzüglich Strom und Wasser musste die Gemeinde für alle Liegenschaften 120 000 Euro aufwenden.

Der Vertrag mit der eza GmbH läuft noch dieses Jahr. Ziel ist es, die CO2-Emissionen, den Energieverbrauch und die Energiekosten zu senken. Hierzu wird der Verbrauch monatlich erfasst. Auf dieser Basis werden Vorschläge für die technische und organisatorische Optimierung erarbeitet. Mitarbeiter der eza schulen auch Hausmeister und das technische Personal der Liegenschaften. 

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