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Schweißtreibende Arbeit am Fitnesspfad: Christopher Pucher (li.) und Erwin Ost von der Firma Agropac bauen die neuen Übungsgeräte auf, ab Ende kommender Woche ist der Parcours zur Benutzung freigegeben. 

Kreuzlinger Forst

Neuer Fitnesspfad lädt zum Sporteln ein

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Krailling hat bald einen neuen Fitnessparcours – und was für einen: „Es ist eine der schönsten Lauf- und Walkingstrecken in ganz Deutschland“, schwärmt Konrad Höfinger. Und der muss es wissen.

Krailling– Der Sportwissenschaftler aus Österreich hat bereits 45 Parcours in Deutschland und Österreich gebaut. Jetzt ist er für die Neugestaltung des Kraillinger Fitnesspfads im Kreuzlinger Forst südlich der Pentenrieder Straße, zwischen Bauhof und Germeringer Straße, verantwortlich.

Mit neuen Geräten und motivierenden Informationstafeln will Höfinger die Bevölkerung herausfordern, sich mehr zu bewegen. Der 2,5 Kilometer lange Parcours führe durch den Wald und biete damit ideale Bedingungen, um Stress abzubauen, erklärt er. „55 Prozent der Bevölkerung machen gar keinen Sport, 22 Prozent nur gelegentlich. Das ist alles zu wenig.“

Höfinger legt den Schwerpunkt im neuen Parcours nicht auf die leistungs-, sondern auf die gesundheitsorientierte Bewegung. Mit Hilfe des Fitnessparcours im Kreuzlinger Forst will er beispielsweise das Herz-Kreislauf-System, den Bewegungsapparat und die Faszien der Würmtaler stärken. „Es geht nicht darum, starke Muskeln zu bekommen, sondern dass die Muskeln die Gelenke schützen können.“ Zwei bis drei Mal die Woche auf dem neuen Parcours zu trainieren, hält er für sinnvoll.

Damit jeder weiß, wie er welche Übungen machen sollte, werde es Ende April, Anfang Mai eine offizielle Eröffnung der Anlage geben. Höfinger will bei dieser Gelegenheit zeigen, wie richtig trainiert wird. Anschließend soll jeder sein eigener Trainer sein. Wer vor der Eröffnung schon einmal schnuppern und sportlich aktiv werden will, kann die neuen Geräte ab Ende kommender Woche nutzen. Die Gemeinde hatte für die Neugestaltung des Parcours rund 30 000 Euro bereitgestellt. Konrad Höfinger sagt, es sei etwas günstiger geworden.

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