Antrag zur Freude der Antragstellerin abgelehnt

Weg auf Sanatoriumswiese wird nicht beleuchtet

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Krailling – Der Geh- und Radweg entlang der Kraillinger Sanatoriumswiese wird nicht beleuchtet. Einen entsprechenden Antrag hat der Bauausschuss am Dienstag abgelehnt.

Worüber die Antragstellerin, Gemeinderätin Eleonore Zwißler (CSU), nicht einmal traurig sein dürfte. Sie ließ, nachdem sie die Kosten für eine derartige Beleuchtung erfahren hatte, über ihren Parteikollegen Hans Wechner mitteilen, dass sie ein „wohlwollendes Ablehnen“ ihres Antrags nicht schlecht fände.

Zwißler hatte ursprünglich Mitarbeiterinnen des Waldsanatoriums helfen wollen. Diese fühlten sich bei Dunkelheit und Dämmerung auf dem unbeleuchteten Weg unsicher, hatte die Gemeinderätin im März angeführt. Die Verwaltung war daraufhin beauftragt worden, die Möglichkeiten für eine Beleuchtung zu prüfen.

Möglich ist diese. Allerdings wäre eine Befreiung erforderlich, da nach Auskunft der Naturschutzbehörde im Bereich des Kreuzlinger Forstes eine solche Beleuchtung prinzipiell nicht zulässig ist. Neben einer Beeinträchtigung der Fauna und vermehrter Lichtverschmutzung fallen überdies hohe Kosten an. Um den Weg mit LED-Leuchten auszustatten, müsste die Gemeinde je nach Modell zwischen 50 000 und 78 000 Euro berappen. Erforderlich wäre auch eine Genehmigung der Kongregation der Barmherzigen Schwestern als Eigentümerin des Geländes.

Man solle den Mitarbeiterinnen des Waldsanatoriums besser Stirnlampen schenken, meinte Martin Hoffmann (SPD) angesichts solcher Summen. Der Antrag wurde einstimmig abgelehnt. Natürlich „wohlwollend“.

de

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