Zahlreiche Bürgermedaillenträger wie (v.r.) Wiltrud Wessel, Helmut Schmidbartl und Adolf Storch – hier mit Ehefrau Erna – kamen zum Neujahrsempfang; links im Bild Vhs-Vorsitzender Jochen Schwerdtner
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Zahlreiche Bürgermedaillenträger wie (v.r.) Wiltrud Wessel, Helmut Schmidbartl und Adolf Storch – hier mit Ehefrau Erna – kamen zum Neujahrsempfang; links im Bild Vhs-Vorsitzender Jochen Schwerdtner.
Applaus für Maria Gutjahr: Mehr als 120 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft verfolgten im voll besetzten Sitzungssaal des Rathauses die Verleihung der Bürgermedaille.
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Applaus für Maria Gutjahr: Mehr als 120 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft verfolgten im voll besetzten Sitzungssaal des Rathauses die Verleihung der Bürgermedaille.
Ehrung: Bürgermeisterin Christine Borst zeichnete am Mittwoch Maria Gutjahr aus Frohnloh mit der Bürgermedaille aus.
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Ehrung: Bürgermeisterin Christine Borst zeichnete am Mittwoch Maria Gutjahr aus Frohnloh mit der Bürgermedaille aus.

Über 120 Gäste auf Kraillinger Neujahrsempfang

Im Schnelldurchgang zum Büfett

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So schnell war der offizielle Teil des Kraillinger Neujahrsempfangs im Rathaus wohl selten beendet.

Krailling– Noch war keine Stunde vorbei, da lud Bürgermeisterin Christine Borst am Mittwochabend die mehr als 120 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft schon zum geselligen Teil an die mit Snacks reich gedeckten Fingerfood-Büfetts. Was in erster Linie daran lag, dass im Gegensatz zu den Vorjahren 2017 lediglich einer Person die Bürgermedaille zuerkannt worden war: Maria Gutjahr (79) aus Frohnloh. Bürgermeisterin Borst wäre gewiss noch der ein oder andere verdiente Kraillinger eingefallen, der eine solche Ehrung verdient hätte. Doch als im Oktober die Entscheidung über die Nominierungen anstand, war sie verhindert.

Borst würdigte in ihrer Laudatio das ehrenamtliche Engagement von Maria Gutjahr, die sich seit Jahrzehnten um die Dorfkirche St. Nikolaus in Frohnloh kümmert. Seit der Kindheit sei ihr das Gotteshaus vertraut, in dem schon ihr Großvater Mesner war. Eine Aufgabe, die Maria Gutjahr mit 30 übernahm. Heute stünden ihr zahlreiche Helfer aus dem Dorf zu Seite, so Borst. In der Kirche singe auch ihre Tochter, der Schwiegersohn begleite auf der Orgel. Besonders wichtig seien Gutjahr die Blumen. Die Kirche sei immer liebevoll geschmückt und in einem wunderbaren Zustand, lobte Borst. Gewohnt bescheiden nahm die Geehrte die Auszeichnung entgegen. „Ich mache nichts Besonderes“, meinte Gutjahr.

In ihrer Festrede gab Bürgermeisterin Borst einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Gemeinde. Krailling stehe gut da, und die Wirtschaft brumme. Die hohen Gewerbesteuereinnahmen ermöglichten Investitionen, von denen man früher nur habe träumen können. Heuer wolle man die weitere Sanierung der Schule angehen und die Planung fertigstellen. Im Wohnungsbau mache Krailling, lange Zeit Schlusslicht im Landkreis Starnberg, große Fortschritte. Borst nannte in diesem Zusammenhang die inzwischen belegten Wohnungen an der Lohfeldstraße, die Mehrfamilienhäuser auf der Sanftlwiese, die Bebauung des Braun-Grundstücks sowie die Betreutes-Wohnen-Projekte in der Margaretenstraße und am Caritas-Altenheim.

Sie spüre in Krailling eine Aufbruchstimmung und viel Optimismus, sagte Borst mit Blick auf die anstehende Neugestaltung des Ortszentrums. Für die Realisierung eines Bürgerhauses auf der Maibaumwiese stehe man in intensiven Verhandlungen mit dem Roten Kreuz. Borst: „Das wäre eine schöne Abrundung unserer Ortsmitte.“

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