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Der neue Vorstand der Freien Bürgergemeinschaft Krailling: (v.li.) Marion Hellmuthhäuser, Wilhelm Mahler, Jutta Schuster und Peter Dallmeier. 

Nach Querelen

Mahler übernimmt erneut FBK-Vorsitz

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Die Kraillinger FBK hat einen neuen Vorstand. Wilhelm Mahler (83) übernimmt den Vorsitz von Gemeinderätin Dietlind Freyer-Zacherl (78). Der Wechsel verlief nicht reibungslos.

Krailling – Die Kraillinger FBK hat einen neuen Vorstand. Wilhelm Mahler (83) übernimmt den Vorsitz von Gemeinderätin Dietlind Freyer-Zacherl (78). Der Wechsel verlief nicht reibungslos. „Die FBK hat eine Verjüngung gesucht und hat jetzt einen Vorsitzenden gefunden, der eher das Gegenteil ist“, sagt Tobias Jaeger (44), zuletzt jüngstes Mitglied des erweiterten Vorstands. Er ist nach der Wahl aus der FBK ausgetreten und nicht der Einzige, der Schwierigkeiten mit Mahler hat.

Freyer-Zacherl sagt über ihre Arbeit im Vorstand: „Es war immer wieder so, dass einige kein Vertrauen hatten in das, was ich tat.“ Sie lässt durchblicken, dass sie damit die beiden FBK-Gründungsmitglieder Waltraud Asam und Wilhelm Mahler meint. „Ich hätte es weiter gemacht, wenn man mir nicht immer wieder Steine in den Weg gelegt hätte“, sagt Freyer-Zacherl. Jaeger berichtet beispielsweise von einer eigenständigen Flugblattaktion Mahlers zur Sanftlwiese.

Wie Jaeger hätte Freyer-Zacherl gerne eine Verjüngung im Vorstand gesehen. Den beiden ist wie Mahler bewusst, dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, mit dem nicht nur die FBK zu kämpfen hat. Doch Freyer-Zacherl berichtet: „Wir hatten junge Leute, die bereit gewesen wären, aber nicht mit dieser hintergründigen Regie.“

So kommt es, dass außer Mahler der langjährige Vorstand Peter Dallmeier noch einmal aktiv wurde. Außerdem übernahmen zwei komplett neue FBK-Mitglieder Ämter: Jutta Schuster als stellvertretende Vorsitzende und Marion Hellmuthhäuser als Kassierin und Schriftführerin.

Wilhelm Mahler, der das Amt des Vorsitzenden aus den 1980er Jahren kennt und die FBK viele Jahre im Kraillinger Gemeinderat repräsentierte, stört es nicht, dass „reifere Jahrgänge“ im Vorstand vertreten sind. „Das ist in Krailling in Ordnung“, findet er aufgrund der örtlichen Altersstruktur. „Ich habe mich eigentlich schon im Ruhestand gesehen“, aber mangels Nachwuchs sei die Wahl eben auf ihn gefallen. Dass er Freyer-Zacherl bei ihrer Arbeit als Vorsitzende Hinweise gegeben habe, sei „das Natürlichste auf der Welt. Die Mitglieder sollen ja mitarbeiten.“

Freyer-Zacherl jedenfalls ist froh, dass es die FBK auch weiterhin geben wird. Die nächste Wahl soll in spätestens eineinhalb Jahren stattfinden. 

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