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Helferkreis Asyl

Lagerraum für gespendete Möbel gesucht

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Der Helferkreis Asyl im Würmtal möchte sich für kommende Herausforderungen wappnen. Dazu zählt, anerkannte Flüchtlinge bei der Einrichtung ihrer Wohnung zu unterstützen, sobald sie denn eine solche gefunden haben.

Würmtal– Zu diesem Zweck will der Helferkreis auf dem Gelände des Max-Planck-Instituts in Martinsried zwei Container aufstellen, in denen er gespendete gebrauchte Möbel zwischenlagern kann. Einen vom Helferkreis Asyl beantragten Mietzuschuss für die Container lehnte der Gräfelfinger Sozialausschuss jetzt allerdings einstimmig ab.

Bei der Ablehnung ging es weniger um die überschaubare Summe – die Container sollten 2142 Euro pro Jahr kosten, und die Hälfte hätte die Gemeinde Planegg bezahlt – als ums Prinzip. Grundsätzlich würden Leistungen wie der Erstausstattung von Wohnungen vom Sozialleistungsträger erbracht, hieß es in der Vorlage der Verwaltung: „In der Praxis erfolgt dies auch im Landkreis München, indem Außenmitarbeiter vor Ort die Bedarfe ermitteln und die Leistungsempfänger dann pauschale Geldleistungen erhalten.“

Würde die Gemeinde nun ihrerseits die Möbelbeschaffung bezuschussen, sei dies nichts anderes als eine „doppelte Finanzierung“, hieß es in der Sitzung.

Auch die Gemeinderäte sahen das so. Wolfgang Balk (IGG) bekannte, er halte die Idee des Helferkreises zwar für „sehr gut“ und würde sie auch gerne unterstützen. Jedoch: „Es handelt sich um eine Staatsaufgabe und um keine kommunale Aufgabe. Und wir sollten uns nicht noch mehr Staatsaufgaben ans Bein binden“, so Balk. Die Verwaltung wies auch darauf hin, dass es in München diverse Gebrauchtmöbelhäuser gebe, etwa von der Caritas und der Diakonie.

Der Ausschuss beschloss, statt des Container-Zuschusses den Helferkreis bei der Suche nach einem festen Lagerraum zu unterstützen.

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