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Musste den Bauarbeiten weichen: Der Informationspavillon wurde an die Ecke Röntgen-/Einsteinstraße verlegt. In Kürze ist er wieder zugänglich.

Neue Ortsmitte Martinsried

Start für Arbeiten an Grünanlage

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Der Info-Pavillon ist versetzt, die Bauzäune sind aufgestellt: Die Arbeiten an den Freiflächen der neuen Martinsrieder Ortsmitte gehen los. Die Gemeinde rechnet mit einer Bauzeit von sechs Monaten.

Martinsried – Während die Grammer Immobilien GmbH aus Augsburg seit dem Sommer 2016 auf dem 6000 Quadratmeter großen Areal zwischen Röntgen- und Lochhamer Straße Studentenappartements, Eigentumswohnungen, Ladengeschäfte und ein Ärztehaus baut, beschäftigte sich die Gemeinde bisher mit den vorbereitenden Maßnahmen für die öffentliche Grünfläche mit Marktplatz, Spielgeräten und Brunnen, die Martinsried zwischen Röntgenstraße und Neubauten mit Leben erfüllen soll. Gestaltet wird sie überwiegend nach Plänen des Berliner Büros Levin Monsigny.

Ende Januar wurden zehn Bäume auf dem schmalen Grünstreifen gefällt, weil sie nicht mehr vital waren oder sich nicht mit der vom Gemeinderat beschlossenen Platzgestaltung vereinbaren ließen. Die Bäume, die jetzt noch stehen, bleiben erhalten. Anfang März wurden die Aufträge für die Gestaltung der Freiflächen und die Brunnentechnik vergeben. Die Gesamtkosten dürften bei 1,4 Millionen Euro liegen. Der Informationspavillon, der einen Überblick über den Masterplan für Martinsried bietet, musste weichen und wurde an die Ecke Röntgen-/Einsteinstraße verlegt. Noch fehlt der Stromanschluss, doch in den nächsten Tagen soll der Pavillon wieder zugänglich sein.

Als nächster sichtbarer Schritt auf dem Weg hin zu neuen Außenanlagen werden die vorhandenen Flächen rückgebaut. Die Fraunhoferstraße ist seit Sommer 2016 auf dem Stück in der neuen Ortsmitte für den Verkehr gesperrt. Der Asphalt wird entfernt. Die Oberflächen auf Gemeindegrund werden abgeräumt, um Platz für Gehwege und Ähnliches zu schaffen. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sich, werden Entwässerungseinrichtungen wie Abwasserschächte und Sickergruben vergraben. „Alles, was in die Tiefe geht, kommt zuerst“, sagt Andreas Löbe, stellvertretender Leiter des Planegger Bauamtes. Dann folgen die Einfassungen der Grünflächen und Spielgeräte, später die Pflasterung der größeren Flächen. Die beauftragte Firma Hallertauer Landschaft arbeitet abhängig davon, wie weit Grammer mit seinen Gebäuden ist. Löbe: „Man muss da flexibel sein.“

Im Mai, sobald das Fundament fertiggestellt ist, soll per Sattelschlepper und Kran die tonnenschwere Skulptur für den Brunnen angeliefert werden. Erst wenn die 2,75 Meter hohe Stahlkonstruktion eingehoben ist, wird mit der Einrichtung der Brunnentechnik und der Pflasterung der Fläche rundherum begonnen.

Bis die Studentenappartements im September bezogen werden, sollen die Oberflächen, auf denen man entlangläuft, fertiggestellt sein. Aber auch im Herbst werden noch Arbeiten folgen, zum Beispiel die Pflanzung von Bäumen und Stauden.

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