Weibliche Verstärkung für die Vhs Würmtal: Veronika Wagner ist neue Geschäftsführerin. Vorsitzender Jochen Schwerdtner (Mitte) begrüßte sie mit einem Strauß Blumen und verabschiedete Kurt Landwehrmann in den Ruhestand. foto: dagmar rutt

Mehr als 10 000 Kursteilnehmer: Vhs Würmtal verzeichnet Besucherrekord

Würmtal - Mehr als 10 000 Teilnehmer besuchten 2012 die Kurse der Volkshochschule (Vhs) im Würmtal. Das ist Rekord.

Die Vhs im Würmtal findet immer mehr Zuspruch. Erstmals wurde im vergangenen Jahr die Zehntausender-Marke geknackt. Insgesamt 10 261 Teilnehmer nutzten das Angebot zur Weiterbildung, wie Vhs-Vorsitzende Jochen Schwerdtner bei der Mitgliederversammlung bekannt gab. Er schreibt das Ergebnis nicht nur den vielseitigen Kursangeboten zu: „Die neuen Räume am Planegger Marktplatz sind einfach ein Glücksfall.“ 2010 war die Vhs dorthin umgezogen.

Weniger erfreulich war für Schwerdtner an diesem Abend die Verabschiedung des bisherigen Geschäftsführers Kurt Landwehrmann. „Das fällt mir wirklich schwer“, sagte Schwerdtner. Landwehrmann, der sich Ende Mai in den Ruhestand verabschiedet, leitet seit 1999 die Geschicke der Vhs. „Seine positive Lebenseinstellung hat mit zum Erfolg der Volkshochschule beigetragen“, so der Vorsitzende.

Landwehrmanns Nachfolgerin steht bereits in den Startlöchern: Veronika Wagner aus Gräfelfing hat das Rennen unter 40 Anwärtern gemacht. Schwerdtner: „Die Bewerber waren zu 70 Prozent Frauen.“ Ein Trend, der sich auch in den Teilnehmerzahlen der Vhs widerspiegelt: Die Kurse werden zu 81 Prozent von Frauen wahrgenommen. „Oftmals haben Frauen einfach ein größeres Interesse an Weiterbildung als Männer“, sagt Veronika Wagner. Die 33-Jährige will es sich künftig auch zur Aufgabe machen, mehr männliche Teilnehmer für eine Weiterbildung bei der Vhs zu gewinnen.

Rund 550 000 Euro nahm die Vhs im Würmtal über die Teilnahmegebühren im vergangenen Jahr ein. Das belegte Schatzmeister Ralf Michel in seinem Kassenbericht. Dazu kamen staatliche und gemeindliche Zuschüsse von rund 141 000 Euro. Den Einnahmen standen Ausgaben von insgesamt rund 700 000 Euro gegenüber; die Honorare für Kursleiter machten hier mit rund 360 000 Euro den Löwenanteil aus. 216 000 Euro wurden für Personalkosten aufgewendet. Das Defizit von 9000 Euro wird aus den Rücklagen beglichen.

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