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Das Jahr 2015 geht zu Ende - Zeit für einen Rückblick

Jahresrückblick

Die meistgelesenen Artikel aus dem Würmtal 2015

Großprojekte, Skandale, Kriminalfälle: Das Jahr 2015 lieferte reichlich spannende Geschichten. Dies waren die meistgelesenen Artikel aus dem Würmtal. 

Das Nachrichtenjahr 2015 im Würmtal war geprägt von der Flüchtlingsunterbringung, von fertiggestellten (Biomedizinisches Zentrum) und verzögerten (U-Bahn-Bau, AEZ) Großprojekten und Aufsehen erregenden Kriminalfällen ( Technosan-Skandal). Hier verraten wir Ihnen, welche Geschichten aus dem Würmtal auf unserem Internet-Portal www.merkur.de besonders viele Leser interessierten - weil sie bewegten, schockierten oder von überregionaler Bedeutung waren. Manche, auf den ersten Blick gar nicht so aufregende Geschichte stieß auch über die Grenzen des Würmtals hinaus auf Interesse und löste in einigen Fällen sogar bundesweit Diskussionen aus.

Keine Geschichte aus dem Würmtal wurde auf merkur.de häufiger angeklickt als der Bericht über den Vorstoß von SPD, FBK und Grünen in Krailling, auf das traditionelle Neujahrsböllern der Gemeinde zu verzichten. Die beiden Fraktionen wollten so verhindern, dass bei Flüchtlingen aus Bürgerkriegsregionen Erinnerungen an schreckliche Erlebnisse in ihren Heimatländern wiedererweckt würden. Der Antrag scheiterte im Gemeinderat, aber der Bericht wurde über Wochen hinweg gelesen, in den Sozialen Netzwerken geteilt und diskutiert. Eine Kommune im Landkreis Würzburg wollte Migranten mit mehrsprachigen Informationszetteln und einem Probefeuerwerk am Nachmittag auf die große Knallerei vorbereiten. Ein Regierungsbezirk in Nordrhein-Westfalen verbot Feuerwerk in und um Flüchtingsunterkünfte, unter anderem mit Verweis auf mögliche posttraumatische Belastungsstörungen der Bewohner. Feuerwehren und Organisationen der Flüchtlingshilfe, forderten ebenfalls dazu auf, die Knallerei in bestimmten Bereichen zu unterlassen.

Viel Beachtung fand auch der schockierende Überfall auf eine schwangere Frau Anfang Februar in Lochham. Die beiden Täter, die kurz danach in Gräfelfing gefasst wurden, waren 14 und 15 Jahre alt.

Erst 16 Jahre alt war das Mädchen Elif, das sich im Frühjahr aus Neuried auf den Weg zum Islamischen Staat machte. Die verzweifelte Suche ihres Vaters, die in der Türkei endete, bewegte viele Leser.

Ein rein lokales Thema, das  auf überdurchschnittlich großes Interesse stieß, war die drohende Schließung der beliebten Planegger Eisdiele Purogelato, deren Schicksal Tausende auf Merkur.de verfolgten und mit Unterschriftenaktionen zum Guten wenden wollten. Zum Ende des Jahres gab es neue Hoffnung für die Fans der Eisdiele.

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