Musikschule Planegg-Krailling feiert 40. Geburtstag

Planegg - Mit einem großen Festakt hat die Musikschule Planegg-Krailling am Sonntag im Kupferhaus den Auftakt zu ihrem 40-jährigen Jubiläum in diesem Jahr gefeiert.

So ziemlich alles, was Rang und Namen hat im Würmtal, gab sich die Ehre. Darunter alle fünf Bürgermeister Landräte, der Vorsitzende des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen und sogar der Landtagsabgeordnete Thomas Goppel schickte als Präsident des Bayerischen Musikrats eine Videobotschaft.

In seiner Begrüßung ließ der erste Vorsitzende der Musikschule, Thomas Roy, dann kurz die Vergangenheit Revue passieren. Dabei wies er auf die schwierigen Anfänge hin, als potenzielle Förderer dieser Schule noch als „Spinner“ bezeichnet und in dunkle Kellerräume verwiesen wurden. „Der Gegenwind war groß, ging teilweise sogar unter die Gürtellinie“, so Roy, der die Breite der Festgesellschaft als lebendigen Beweis für die gewachsene Beliebtheit in den letzten vier Jahrzehnten bezeichnete.

Musikschule Planegg-Krailling feiert 40. Geburtstag

Auch Planeggs Bürgermeisterin Annemarie Detsch zollte der Arbeit der Verantwortlichen großen Respekt. „Bei gemeindlichen Gebäuden steht nach 40 Jahren oft eine Generalsanierung an, hier sehe ich etwas ganz anderes“, so die Lokalpolitikerin. Mit Fantasie und Sachverstand sei ein moderner Betrieb entstanden, dessen Mitglieder mit einer „ordentlichen Portion Leidenschaft“ allen Bürgern den Zugang zur Musik ermöglichten. Für Direktor Thomas Schaffert, der „ständig und rastlos“ in Sachen Schule unterwegs sei, gab es dann einen Rucksack, prall gefüllt mit „Nervennahrung“.

Stolz auf die gute Zusammenarbeit der beiden Nachbargemeinden zeigte sich Kraillings Bürgermeisterin Christine Borst, die nach weiteren musikalischen Darbietungen des Streichorchesters und des Klarinettenchors das Wort ergriff. „Wir haben miteinander viel erreicht, und das Glück, das Eltern empfinden, wenn ihre Sprösslinge da vorne auf der Bühne stehen, ist riesig“, so Borst.

Lobende Worte gab es schließlich auch noch von Johanna Rumschöttel, der Landrätin des Landkreises München. So sei die Musikschule den Kinderschuhen entwachsen, habe aber ihren frischen Schwung nicht verloren und biete heute ein hohes Maß an Professionalität. Allerdings könnten vergleichbare Einrichtungen von solchen Bedingungen - eigenes Gebäude und sogar eigener Konzertsaal - auch nur träumen.

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