Nach dieser Nacht ist einiges anders

- Gebührenerhöhung am 1. Januar

VON KATHARINA KORB Würmtal - Der Tag nach Silvester: Die Vorsätze fürs neue Jahr sind gefasst, die letzten Böller abgeschossen, das Büfett längst abgeräumt. Das Geschirr ist abgespült oder steht in der Geschirrspülmaschine, der angefallene Müll in Tüten gestopft. Nach einer durchfeierten Nacht freut sich der Vierbeiner auf einen Spaziergang mit Herrchen oder Frauchen. Der Tag nach Silvester - ein Stichtag.

Ab 1. Januar wird sich in einigen Würmtalgemeinden wieder etwas ändern: Gebühren und Steuern. Die Kraillinger aber bleiben diesmal verschont, eine Erhöhung der Friedhofsgebühr hat bereits zum 1. August stattgefunden. Ebenso bleiben die Hundesteuer mit 30 Euro ab dem ersten Hund sowie die Müllgebühren gleich. Auch in Neuried müssen die Bürger vorerst mit noch keiner Gebührenerhöhung rechnen, allerdings weist Finanzchef Max Heindl darauf hin, dass noch rückwirkend Neuerungen im ersten Quartal des Jahres 2004 beschlossen werden können.

Dass der angehäufte Silvestermüll teuer werden kann, werden die Planegger erleben. Denn je nach Tonnengröße und ihrer Entleerungen steht eine Gebührenerhöhung an: mindestes 27,4 bis maximal 56,3 Prozent. Und auch der Hundehalter muss ab morgen tiefer für sein Zamperl in die Tasche greifen. Statt wie bisher 25,50 Euro verlangt die Gemeinde Planegg vom Hundefreund nun 40 Euro für ein vierbeiniges Familienmitglied.

Hundefreunde bleiben in Gräfelfing zwar verschont, die letzte Ruhe für Frauchen, Herrchen und Hundelosen wird dafür auf dem Gräfelfinger Friedhof umso teurer. Auf der letzten Sitzung vor Weihnachten beschloss der Gemeinderat eine Erhöhung der Friedhofsgebühren um 20 Prozent.

Nicht alles wird teurer

Doch während einige Gebühren gleich bleiben, manche teurer werden, wird eine nicht unwichtige Gebühr für den Verbraucher ab dem 1. Januar günstiger. Wie berichtet, senkt der Würmtalzweckverband die Kosten für einen Kubikmeter Trinkwasser um zehn Prozent auf nunmehr 70 Cent. Doch Vorsicht: Wer jetzt übermütig wird und das Wasser beim Geschirrabspülen allzu lange laufen lässt, hat eines vergessen: die Abwassergebühren bleiben trotzdem gleich.

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