Waffenhändler vom Münchner Amoklauf zu sieben Jahren Haft verurteilt

Waffenhändler vom Münchner Amoklauf zu sieben Jahren Haft verurteilt
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Rauchende Reste einer Halle: Bei dem Großfeuer in der Kraillinger KIM ist hoher Sachschaden entstanden. Der Betreiber erlitt schwerste Verletzungen.

Nach Großfeuer in Krailling

Kripo untersucht Brandort

Krailling - Im Lauf des Tages wollen Brandermittler und Sachverständige den Brandort in der Kraillinger KIM untersuchen. Die Polizei nennt inzwischen eine Schadenssumme von weniger als einer Million Euro.

Der Brand von Freitag im Kraillinger Gewerbegebiet KIM hat ein Bild der Zerstörung hinterlassen. Das Ausmaß wurde erst deutlich, als die Flammen gelöscht waren: Das Dach der Halle, in der das Feuer gewütet hatte, stürzte teilweise ein, zahlreiche auch wertvolle Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert, darunter ein Rolls Royce. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord bezifferte den Schaden in einer Mitteilung von Samstag auf rund 800 000 Euro – eine Schätzung, die nach Überzeugung von Feuerwehrleuten eher nach oben korrigiert werden dürfte.

Insgesamt waren an dem Großeinsatz mehr als 200 Helfer beteiligt, darunter zwei Notärzte, vier Rettungswagen-Besatzungen und ein Rettungshubschrauber. Zur Brandursache ist am Wochenende noch nichts bekannt geworden. Am heutigen Montag sollen die Untersuchungen vor Ort weitergehen.

Brand in der Kraillinger KIM

Der 48-jährige Betreiber der Autowerkstatt, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs allein in der Halle aufgehalten hatte, liegt mit schwersten Brandverletzungen in der Murnauer Unfallklinik und ist nicht ansprechbar. Zu seinem Gesundheitszustand gab es keine neuen Erkenntnisse. 

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