Erleichterung pur: Am Freitag erfuhren die Schüler des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing ihre Abi-Note. foto: js

Nach dem Abi raus in die Welt

Gräfelfing - Am Freitag haben 205 Schüler am KHG und FLG ihre Noten bekommen - 28 Jugendliche müssen in die Nachprüfung.

Wenn Abiturienten endlich ihr lang ersehntes Abschlusszeugnis in den Händen halten, sind die Strapazen der vergangenen Wochen und Monate meist schnell vergessen. Auch im Gräfelfinger Kurt-Huber-Gymnasium (KHG) sind am Freitag zahlreiche Schüler in Jubel ausgebrochen.

Für Schulleiter Hendrik Rehn waren die Abiturprüfungen heuer mehr als machbar. Vor allem Mathe sei „billig“ gewesen. Aber auch die anderen Fächer seien nicht allzu schwer gewesen. „Das Abitur im G8 ist gemütlich“, so Rehn. Die Rückmeldungen der Schüler hätten das größtenteils bestätigt.

Die Abiturienten konnten ihre Leistung zum Teil nur schwer einschätzen. So auch Miriam Borst. Die 17-Jährige fand zwar die Aufgaben nicht allzu schwer, ist aber dennoch sehr erleichtert, bestanden zu haben. „Ich wollte unbedingt einen Zweierschnitt, und das habe ich auch geschafft.“ Zum Entspannen will sie jetzt erstmal für ein halbes Jahr nach Australien.

Auch der 19-jährige Moritz Sieblitz wird die Koffer packen, um sich vom Stress zu erholen. Sein Weg führt nach Frankreich. Danach will er sich für verschiedene Praktika bewerben und studieren. „Ich könnte mir vorstellen, in Richtung Journalismus zu gehen“, erzählt Moritz.

Keinen Grund zu klagen hat Simon Dietlmeier. Der 17-jährige Gräfelfinger hat sein Abitur mit einem Schnitt von 1,0 bestanden. „Ich bin mit einem guten Gefühl in die Prüfungen gegangen“, sagt Simon. Er finde es wichtig, positiv zu denken. Trotz guter Vorbereitung kam auch die regelmäßige Entspannung nicht zu kurz. „Natürlich hatte ich noch Freizeit, das braucht man doch.“ Noch dieses Jahr will Simon mit seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur beginnen. Außerdem könnte er sich vorstellen, ein paar Wochen in England zu verbringen. Dort will er seine Englischkenntnisse auffrischen.

Für elf der insgesamt 83 Abiturienten hat es nicht auf Anhieb geklappt. Sie müssen noch einmal die Zähne zusammenbeißen und sich auf die Nachprüfungen vorbereiten. Auch im Planegger Feodor-Lynen-Gymnasium haben 17 der insgesamt 122 Abiturienten noch nachträgliche Prüfungen vor sich. Dafür können sich 40 Schüler ganz besonders freuen: Sie haben den begehrten Einserschnitt geknackt.

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