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Links der mobile Mast, rechts der Strommast in der Paosostraße, auf dem noch die Mobilfunkantennen zu erkennen sind.

Provisorische Antennen in Pasing und Lochham

Vodafone installiert mobile Mobilfunkmasten

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Seit ein paar Tagen reckt sich auf einer Wiese zwischen Paosostraße und Bahngleisen in Pasing neben einem Strommasten ein zweiter Mast dem Himmel entgegen.

Die meterhohe Teleskopantenne ragt aus einem roten Würfel, der das Firmenlogo des Mobilfunkanbieters Vodafone trägt. In dieser Woche soll in Gräfelfing, in der Nähe des Technik-Fachmarktes im Lochhamer Gewerbegebiet, ein weiterer dieser Masten aufgestellt werden, ebenfalls von der Firma Vodafone. Das Telefonunternehmen will mit diesen provisorischen Anlagen mögliche Lücken in seinem Mobilfunknetz abdecken. Die könnten entstehen, fürchtet Vodafone, weil Mobilfunkantennen an zwei Strommasten abmontiert werden müssen.

Bisher hatte Vodafone zwischen Pasing und Gräfelfing sowie im Lochhamer Gewerbegebiet Antennen an Masten der Bayernwerk AG angebracht, die zur Stromtrasse zwischen dem Walchenseekraftwerk in Kochel und der Gemeinde Karlsfeld gehören. Doch die Bayernwerk AG hatte die Verträge mit Vodafone vor einiger Zeit gekündigt, weil die Masten der Trasse derzeit überholt werden.

Die sogenannte Eislastverstärkung, die ein Umknicken der Masten in strengen Wintern verhindern soll, hat die Bayernwerk AG unter anderem in Planegg schon begonnen. Demnächst sollen der Lochhamer und der Pasinger Mast drankommen. Danach, so sagt ein Sprecher der Bayernwerk AG, könnten die Mobilfunkanalagen wieder an den Masten angebracht werden. Das habe man Vodafone angeboten.

Vodafone sucht aber offenbar auch anderweitig nach Ersatz. Eine Sprecherin teilt mit, die sogenannten Mobile-Radio-Trailer (MRT) würden die Versorgung der Region übernehmen, bis an geeigneten Standorten wieder dauerhafte Stationen errichtet werden könnten. Laut einer Mitteilung an die Gemeinde Gräfelfing geht das Unternehmen offenbar davon aus, dass der MRT in Lochham drei Monate stehen soll.

Bei den beiden eingesetzten MRTs handelt es sich um neun Tonnen schwere Anhänger mit einem kleinen Technikraum und einer Teleskopantenne, die sich bis auf 20 Meter ausfahren lässt. An ihr befinden sich drei Funkantennen zur Moblifunkversorgung und eine Richtantenne zur Verbindung mit dem Vodafone-Netz. Installiert seien die Funksysteme GSM, UMTS und LTE, heißt es. Damit sei sowohl für Sprachübertragung als auch für schnellen mobilen Internet-Zugang gesorgt.

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