Trauer um Schlager-Star und Ex-Dschungelcamper Gunter Gabriel

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Einziger Unfallschwerpunkt Kraillings: 2011 kam an der Kreuzung Pentenrieder-/Römerstraße ein Mensch ums Leben.

Pentenrieder Straße

Neuer Kreisel für Gefahren-Kreuzung

13 schwere Unfälle in fünf Jahren. Die einzige echte Gefahrenstelle in Krailling soll jetzt entschärft werden.

In der Gemeinde Krailling gibt es keine Unfallschwerpunkte – mit einer Ausnahme: der Kreuzungsbereich Pentenrieder-/Römerstraße. In der Zeit vom 1. Januar 2011 bis 21. März dieses Jahres haben sich dort 13 schwere Unfälle ereignet – kleine Karambolagen und Auffahrunfälle sind nicht eingerechnet. Dabei kam eine Person ums Leben, außerdem gab es zwei Schwer- und sieben Leichtverletzte. Die Polizei beurteile die Kreuzung als gefährlich, erklärte Bauamtsleiter Helmut Mayer am Dienstag im Bauausschuss. Als einzige sinnvolle Möglichkeit, die Gefahrenstelle zu entschärfen, werde der Bau eines Kreisverkehrs angesehen. Für einen Kreisel ist nach Angaben der Verwaltung ein Durchmesser von rund 30 Metern erforderlich. Kosten für Grunderwerb und Ausbau: rund 300 000 Euro. Der Ausschuss beschloss, den Ausbau des Kreuzungsbereichs in das Straßenbauprogramm aufzunehmen.

Die Entscheidung war allerdings umstritten und mit 5:4 Stimmen denkbar knapp. Mathias Walterspiel (CSU-Fraktion) kritisierte den enormen Versiegelungsbedarf für einen derartigen Kreisel. „Und er ist auch zu teuer.“ Imme Kaiser (Grüne) plädierte dafür, die Straßenführung zu ändern, da die Straßen nicht auf gleicher Höhe in die Kreuzung mündeten. Laut Rudolf Heidrich (FBK) hat man dies seinerzeit aber bewusst gemacht, um zu verhindern, dass „Autofahrer durchbrettern“. Auch er sprach sich gegen einen Kreisverkehr aus: „Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten, die billiger sind.“

Sebastian Sefzig (FDP), der das Problem schon in der Vergangenheit angesprochen hatte, warnte angesichts von Schwerverletzten und einer Toten davor, die Hände in den Schoß zu legen. Es gebe an dieser Stelle nun einmal Schleichverkehr und drei Äste mit gleichem Verkehrsaufkommen.

Mit der Aufnahme in das Straßenbauprogramm ist der Kreisel aber noch nicht beschlossene Sache, allenfalls mittelfristig ist an eine Umsetzung des Vorhabens gedacht. Handeln will man dennoch: Der Ausschuss beschloss diesmal einstimmig, untersuchen zu lassen, welche Maßnahmen sich schnell und kostengünstig umsetzen lassen

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