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Spielplatz eröffnet: Bürgermeisterin Uta Wüst und Bauamtsmitarbeiter Roland Strecker. 

Neuer Spielplatz am Professor-Max-Dieckmann-Platz

Versorgungslücke geschlossen

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Gräfelfing hat eine Versorgungslücke geschlossen. Am Professor-Max-Dieckmann-Platz wurde der zehnte gemeindliche Spielplatz eröffnet.

Schon im Wahlkampf 2013 hätten Eltern aus dem Quartier sie auf die Unterversorgung angesprochen, sagt Bürgermeisterin Uta Wüst. Der nächstgelegene Spielplatz im Gemeindegebiet befand sich in der Egerländer Straße nördlich der Bahnhofstraße, eine weitere Möglichkeit Am Anger an der Würm in Lochham. Im Juli vergangenen Jahres folgte der Bauausschuss einem IGG-Antrag, am Professor-Max-Dieckmann-Platz eine weitere öffentliche Spielmöglichkeit zu schaffen. Bürgermeisterin Uta Wüst schaute eigens im Kindergarten Spatzennetz an der Steinkirchner Straße vorbei, um Anregungen zu sammeln. „Wichtig war etwas Tolles zum Klettern. Sie hätten sich aber auch noch einen Wasserspielplatz gewünscht“, sagt sie. Davor scheute die Gemeinde zurück, doch die übrigen Anregungen wurden umgesetzt. Inklusive Tiefbaukosten kam der Platz auf 50 000 Euro.

Von zwei Bänken im Norden haben Erwachsene einen guten Blick auf die Kinder. Jedes Spielgerät ist von einer 40 Zentimeter tiefen Kiesschicht umgeben, die Stürze abmildern soll. Die Geräte sind so angeordnet, dass sie von den Bäumen im Westen als Schattenspender profitieren, deren Wurzelwerk aber nicht durch die Fundamente und die Kiesschicht beschädigt wurde.

Hingucker am Neunerberg ist eine Spiel- und Kletterkombination mit Rutsche, zwei Türmen, einer Kletterwand, einer Brücke zum Balancieren, einem Kletter-Spinnennetz sowie einer Rutschstange. „Wir haben diese Kombination ausgewählt, weil sie eine besonders lange Beschäftigungsmöglichkeit bietet“, sagt Roland Strecker, im Bauamt verantwortlich für den Spielplatz. Bei der Wippe befindet sich die Federung in der Stütze, alte Autoreifen zum Dämpfen sind passé. Der Balancierbalken bewegt sich nicht nur nach links und rechts, sondern auch nach vorne und hinten. „Das fördert die Motorik“, so Strecker. Neben einer Nestschaukel gibt es eine Schaukel, deren Aufhängung in vier Metern Höhe liegt. So können Jugendliche schon einmal ein bisschen höher hinaus. Strecker testete die Schaukel bei der Eröffnung und stellte fest: „Es erfordert ganz schön Kraft, hoch zu schaukeln.“ Keine Gefahr also, dass kleinere Kinder die Kontrolle verlieren. „Ich glaube, es funktioniert ganz gut, dass wir für alle Altersgruppen etwas haben“, sagt Wüst.

Aufgestellt wurden die Geräte bereits Anfang August, doch die Fundamente mussten 28 Tage aushärten, der Spielplatz war nicht nutzbar. Prompt kamen Anfragen, wann es denn soweit sei. Von der Gemeinde verständigt, schaute am Tag der Eröffnung auch gleich die Feriengruppe des Spatzennestes vorbei. Schließlich hatten die Mädchen und Buben Anteil an der Entstehung gehabt. Der Standort für einen elften gemeindlichen Spielplatz steht auch schon fest: am nördlichen Ende der Lindenstraße.

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