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Der Abriss der alten Neurieder Feuwehrhauses verzögert sich. Es gab Schwierigkeiten, eine Baufirma zu finden.

Altes Feuerwehrhaus

Abriss nun doch während der Schulzeit

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Die Abbrucharbeiten für das alte Neurieder Feuerwehrhaus sollen am 23. September beginnen. Eigentlich hätte es schon vor Monaten abgerissen werden sollen. Doch es gab Schwierigkeiten.

Neuried – Es steht noch, das alte Feuerwehrhaus in der Neurieder Ortsmitte. Ursprünglich angedacht war seitens der Gemeinde jedoch, dass das Gebäude bereits im April oder Mai verschwindet. Das sagte Bürgermeister Harald Zipfel Anfang des Jahres im Merkur-Interview. Damit man im Juni mit dem Abriss des alten Schultraktes beginnen könne.

Auf erneute Nachfrage im Juni hieß es, der Abriss des Feuerwehrgebäudes sei auf Anfang August verschoben, da sich bislang noch keine geeignete Baufirma gefunden habe. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Abriss des Gebäudes ist zusammen mit der Bauleistung Abbruch Schule, respektive des alten Schultrakts, europaweit ausgeschrieben. Jedoch erst seit Kurzem. Der Beginn des Abrisses des Feuerwehrhauses ist inzwischen für den 23. September terminiert. Wodurch der Abriss nun doch „im laufenden Betrieb“ erfolgen muss. Das wollte die Gemeindeverwaltung eigentlich vermeiden, wie Bauamtsleiter Andreas Braun erklärt, da sich in unmittelbarer Nachbarschaft ein Kindergarten und ein Hort befinden.

Neben der Schwierigkeit, eine Baufirma zu finden, habe es auch Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Architekten des Ersatzneubaus gegeben, sagt Bürgermeister Zipfel. Auf Nachfrage bei dem Geretsrieder Architekturbüro hieß es nur, dass man hierzu keine Stellung nehmen wolle. Die Gemeinde sei Bauherr und nur die könne etwas dazu sagen.

Es ist mit Altlasten zu rechnen

Erschwerend kommt hinzu, dass das Schulgebäude aus den 50er-Jahren stammt, was im Vorfeld Bausubstanzuntersuchungen nötig macht. „Man weiß bei 50er-Jahre-Gebäuden nie, was einen erwartet“, so Bauamtsleiter Braun. „Da muss man mit allem rechnen“, ergänzt Bürgermeister Zipfel. Jedoch sei das Herrichten des Baufeldes Aufgabe des Bauträgers, nicht des Bauherren. Weshalb man sich mit den zu erwartenden Altlasten aufseiten der Gemeinde nicht weiter beschäftige. „Solange keine Entscheidungen von uns erforderlich sind, ist das Sache des Architekten“, heißt es dazu lapidar aus dem Bauamt.

Laut Bürgermeister Zipfel könne dennoch der Fahrplan für die Errichtung des Ersatzneubaus eingehalten werden. „Ich gehe davon aus“, so Zipfel. „Es sei denn, es beteiligt sich niemand an der Ausschreibung.“ Bisher rechnet die Gemeinde mit einer Fertigstellung des neuen Grundschultraktes bis Ende des Jahres 2020.

Lesen Sie auch: So könnte der neue Grundschultrakt aussehen.

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