Wald- und Apostelkirche

Evangelische Gemeinden beantragen Fusion

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PLanegg/Stockdorf - Grünes Licht für den Zusammenschluss: Die Kirchenvorstände der Waldkirche Planegg und der Stockdorfer Apostelkirche haben formell eine Fusion ihrer Gemeinden beantragt. Nun müssen noch der Dekan sowie der Landeskirchenrat ihr Einverständnis geben.

Rund 2900 Gemeindemitglieder hat die Planegger Waldkirche. Etwas mehr als 700 die Apostelkirche Stockdorf – sehr wenig für eine eigenständige Gemeinde. Seit längerem sind die beiden Kirchen daher über eine Fusion im Gespräch. Im April diskutierten die Mitglieder beider Kirchen auf Gemeindeversammlungen ihre Zukunft (wir berichteten).

In einer gemeinsamen Sitzung beschlossen die Kirchenvorstände in dieser Woche jetzt formell einen Fusions-Antrag. „Der Planegger Kirchenvorstand einstimmig, der Stockdorfer mit einer Gegenstimme“, sagt der Planegger Pfarrer Bernhard Liess. Zu diesem Antrag wird der zuständige Dekan Stefan Reimers im Juni eine Stellungnahme abgeben. „Wir erwarten aber nicht, dass er den Antrag ablehnt“, sagt Sabine Baumgartner, Vertrauensfrau des Kirchenvorstands der Waldkirche. Dekan Reimers war bei der Sitzung in dieser Woche anwesend und wird zudem am Sonntag, 12. Juni, nach einem Gottesdienst der Apostelkirche mit der Gemeinde über die Fusion sprechen.

Nach der Stellungnahme des Dekans muss noch der Landeskirchenrat die Fusion genehmigen. Auch hier stehen die Chancen für eine positive Entscheidung gut. Die eigentliche Fusion würde dann wohl erst im Jahr 2018 vollzogen. „Dann sind ohnehin das nächste Mal Kirchenvorstandswahlen – es macht wenig Sinn, bereits 2017 zusammen zu gehen und dann ein Jahr später gleich wieder zu wählen“, sagt Sabine Baumgartner.

Nach einer Fusion blieben beide Kirchen in Stockdorf und Planegg mit eigenen Gotteshäusern, Pfarrbüros, Gottesdiensten und Veranstaltungen im gewohnten Umfang erhalten. „Das normale Gemeindemitglied wird von dem Zusammenschluss kaum etwas merken“, sagt Pfarrer Bernhard Liess. Fusioniert wird vor allem die Verwaltung. Der Geschäftsführer beider Kirchen soll dann in Planegg arbeiten, die interne Aufgabenverteilung geändert werden. Bereits jetzt arbeiten beide Kirchen gut zusammen, etwa beim Gemeindebrief.

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