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Die Linie 269 verbindet Neuried mit Großhadern.

Anwohner der Wettersteinstraße fühlen sich gestört

Beim 269er soll nachgebessert werden

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Die Buslinie 269 fährt seit dem Fahrplanwechsel Anfang Dezember in Neuried eine neue Route. Anwohner der Wettersteinstraße fühlen sich dadurch gestört. Jetzt soll es Verbesserungen geben.

Würmtal– „Ich bin erschüttert“, lautet die erste Reaktion von Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel nach einer Fahrt mit dem 269er durch die Wettersteinstraße. Entlang der Straße stünden zu viele Autos. „Ich glaube, dass da nicht unbedingt ein Rettungswagen durchkommt. Das ist fatal.“

Der Bus bedient erst seit wenigen Wochen die Haltestellen am Maxhofweg und der Zugspitzstraße – und dafür passiert er die Wettersteinstraße. Zipfel nahm selbst den Bus, weil er ein offenes Ohr für die Anwohner hat, die den Bus als zu groß für ihre Straße befinden. Er las ihre Mails, hörte sich ihre Sorgen während der Bürgersprechstunde an und machte sich auf den Weg, um sich die Sache genau anzuschauen.

Zipfel zeigt Verständnis: „Langfristig wäre es schön, wenn hier ein kleinerer Bus verkehren würde.“ Ursprünglich sei der MVV auch mit einem kleinen Bus beauftragt worden. Der Busunternehmer sage aber, ihm stünde derzeit keiner zur Verfügung, so Zipfel. Das soll nicht so bleiben, findet der Bürgermeister. Er will dem noch einmal nachgehen. Gleichzeitig will er aber auch nicht akzeptieren, wie an der Wettersteinstraße geparkt wird. „Zu jedem Haus, jeder Wohnung ist ein Parkplatz vorhanden, und auf der Straße gibt es auch noch genügend Parkplätze. Da muss man vielleicht mal zehn Meter laufen“, sagt er. Derzeit werde die Straßenverkehrsordnung gleich mehrfach ignoriert. „Anwohner parken an Stellen, an denen sie nicht parken dürfen.“ Im Kreuzungsbereich und vor Einfahrten sei das Abstellen von Fahrzeugen unzulässig. Das hindere nicht nur den Bus am Durchkommen. An einer Stelle sei es besonders schlimm. Dort will Zipfel nun ein Parkverbotsschild aufstellen lassen. Das Parken sei dort zwar bereits verboten, diese müsse aber wohl noch deutlicher gezeigt werden.

Ein kleinerer Bus und ein neues Schild sind nicht alles, was Zipfel ändern will. „Wenn der Bus andersherum seine Schleife fahren würde, wäre es besser.“ Auch dafür will er sich einsetzen. Für einen Einwand der Anwohner hat er jedoch kein Verständnis. „Die Leute sagen, wir haben alle ein Auto, der Bus muss da nicht fahren.“ Er ist überzeugt, es gebe bei den Anwohnern am Maxhofweg und an der Zugspitzstraße ausreichend Bedarf, um eine Buslinie dorthin zu rechtfertigen. „Die sind öffentlich nicht angeschlossen.“ Man müsse dem Bus nur mehr Zeit geben, um angenommen zu werden. Zipfel: „Das Ziel ist, dass wir weniger Autos einsetzen.“  

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