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Der Südriegel wird ohne Bezuschussung saniert.

Teure Sanierung

Brandschutz für knapp drei Millionen

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Für 2,7 Millionen Euro werden Teile der Neurieder Grundschule saniert. Die Regierung schießt Geld zu – aber nur für den Mittelbau.

Neuried – Die Neurieder Grundschule soll in den kommenden Jahren ordentlich auf Vordermann gebracht werden. Das bedeutet zum einen, dass der alte Trakt im Osten abgerissen wird und einem Neubau weicht (wir berichteten). Zum anderen werden der Mittelbau sowie der Querriegel im Süden saniert – im Fokus steht dabei der Brandschutz. Knapp 2,7 Millionen Euro sollen die Sanierungsmaßnahmen kosten.

Die Regierung von Oberbayern beteiligt sich mit 831 000 Euro daran. Keine Selbstverständlichkeit, denn um staatliche Zuwendungen zu bekommen, muss die Gemeinde bei der Sanierungsmaßnahme eine bestimmte Vorgabe erfüllen. „Die Kosten müssen mindestens 25 Prozent der kalkulierten Kosten eines Neubaus betragen“, erklärt Neurieds Kämmerer Max Heindl. Und das sei anfangs die Krux gewesen. In der ursprünglichen Planung hatte die Gemeinde nämlich für Mittelbau und südlichen Querriegel gemeinsam einen Zuschuss beantragt. Die 2,7 Millionen hätten aber deutlich unter dem Schwellenwert von 25 Prozent der Kosten eines Neubaus beider Gebäude gelegen, sagt Heindl.

Also entschloss man sich dazu, den Antrag auf die Sanierung des Mitteltrakts zu reduzieren. Diese liegt voraussichtlich bei knapp 2,4 Millionen Euro: Nach Heindls Schätzung etwa 40 Prozent der Kosten eines potenziellen Neubaus des Gebäudes – und damit deutlich über dem Schwellenwert. Für die Sanierung des südlichen Anbaus, die wohl lediglich mit knapp 300 000 Euro zu Buche stehen wird, erhält die Gemeinde folglich keine Zuwendungen.

Auch wenn die Kosten von 2,7 Millionen alleine für die Brandschutzsanierung hoch erscheinen, sieht Heindl diese Investition als wirtschaftlich sinnvoll. „Wenn man bedenkt, wie viel ein Neubau kosten würde, vermutlich zwischen sechs und sieben Millionen, ist es in Ordnung.“ Ein solcher sei zudem logistisch kaum machbar. Da bereits der Altbau abgerissen wird, würde die Grundschule in der Bauphase über die Hälfte ihrer Räumlichkeiten verlieren.

Für den chronisch angespannten Neurieder Haushalt sind die gut 800 000 Euro vom Staat freilich ein Segen, wenngleich Heindl noch nicht mit dem Geld planen kann: „Je nachdem, wie viel die Maßnahmen letztlich tatsächlich kosten, kann sich am Betrag noch etwas ändern.“ Zudem könne es Jahre dauern, bis die gesamte Summe eintreffe.

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