Legten feierlich den dritten und letzten Grundstein für den Neurieder Innovationscampus: Georg Steinweg, Tim Walther, Alexander Kraus, Bürgermeister Harald Zipfel und Bauherr Andreas Lesser (v.li.).
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Legten feierlich den dritten und letzten Grundstein für den Neurieder Innovationscampus: Georg Steinweg, Tim Walther, Alexander Kraus, Bürgermeister Harald Zipfel und Bauherr Andreas Lesser (v.li.).

Grundsteinlegung

Endspurt auf dem Campus Neuried

Der letzte Grundstein ist gelegt: Elf Jahre hat die Einigung über die Bebauung auf dem ehemaligen Hettlage-Areal gedauert. Jetzt setzt das Großprojekt auf dem Innovationscampus Neuried zum Endspurt an.

Neuried – Die Zeitkapsel ist versenkt, der dritte Grundstein gelegt und das Ziel in Sicht: Auf dem Campus Neuried hat der letzte Bauabschnitt begonnen. Gemeinsam mit der Toni Neuried KG hat die Baufirma Goldbeck, die nicht nur zuständig für das Bauvorhaben ist, sondern auch selbst in das dritte Gebäude einziehen wird, das gesamte Gewerbeareal an der Forstenrieder Straße/ Ecke Staatsstraße M 4 entwickelt und realisiert.

Ende 2022 soll das dritte und letzte Gebäude fertiggestellt werden. Dann beziehen auch die Goldbeck-Mitarbeiter der Firmenfiliale Süd ihre neuen Räume. Das erste in Rot- und Grautönen gehaltene Bauwerk erscheint von außen bereits fast fertig und wird im November dieses Jahres für die erste Pharmafirma bezugsfertig sein. Auch das zweite in Gelb und Grau gehaltene Gebäude soll Raum für Büro- und Laborflächen im Bereich Biotechnologie und Diagnostik bieten und im Mai nächsten Jahres fertiggestellt sein.

Den dritten und letzten Grundstein für das neue Gebäude der Firma Goldbeck legten am Donnerstag Bürgermeister Harald Zipfel, Bauherr Andreas Lesser, Bauleiter Tim Walther sowie Alexander Kraus und Georg Steinweg, Geschäftsführer der Firma Goldbeck, bei einer feierlichen Veranstaltung im Beisein von Neurieder Gemeinderäten und zahlreichen Firmenmitarbeitern. Zuvor hatten die Männer an dieser Stelle eine kupferfarbene Zeitkapsel mit Grundrissen, Visualisierungen, Visitenkarten, zwei Tageszeitungen, einem Münz-Set, einem Kalender und Wünschen versenkt.

„Am Anfang war es schwierig, aber wir haben einen guten Kompromiss gefunden“, sagte Bürgermeister Harald Zipfel und betonte freudig, dass „die Gebäude so schnell in die Höhe schießen und auch architektonisch kein Einheitsbrei sind“. Wie Clara Misfeldt, Mitarbeiterin von Goldbeck, erklärte, sei der schnelle Baufortschritt durch den Einsatz von Fertigbauelementen möglich, bei denen die tragenden Wände bereits mit Fenstern ausgestattet sind und so vor Ort zusammengesetzt werden. „Das Projekt hat Nerven und Zeit gekostet, aber mit Humor geht alles einfacher“, sagte Bauherr Andreas Lesser. Und Alexander Kraus freute sich darauf, dass die „Goldbecker bald Neurieder“ werden.

Lara Listl

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