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Einer der umgesägten Hochsitze im Forstenrieder Park.

Forstenrieder Park

Drei Hochsitze mutwillig zerstört

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Im südlichen Forstenrieder Park sind in der Nacht zum Samstag drei Hochsitze angesägt und umgestoßen worden.

Neuried– Den Sachschaden beziffert der Forstbetrieb München der Bayerischen Staatsforsten auf 3000 Euro. Im Wiederholungsfall werde man Anzeige erstatten und die Tat strafrechtlich verfolgen lassen, heißt es.

Wildbestand muss durch Jagd geregelt werden

Forstbetriebsleiter Wilhelm Seerieder weist darauf hin, dass die Waldbesucher im Wildpark Forstenrieder Park das Wild in seiner natürlichen Umgebung erleben können – vor allem Rotwild, Damwild, Rehwild und Schwarzwild. Um den Wald in einen klimagerechten, stabilen Wald umzubauen, seien angepasste Wildbestände unumgänglich, um Verbiss- und Schälschäden gering zu halten. Weil das Wild keine natürlichen Feinde habe, müsse der Bestand gerade im vollständig umzäunten Wildpark durch effektive und sichere Jagd geregelt werden. Die Hochsitze sind dafür unverzichtbar, da sie durch ihre Höhe einen sicheren Kugelfang ergeben. Im Forstenrieder Park wurde schon immer gejagt - auch zu Zeiten des Kurfürsten Max Emanuel.    

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